Klaus Adolphi lädt in sein Wohnzimmer – Die Aberlours in Elben

Foto: H.-J.Paasch
Foto: H.-J.Paasch
Foto: H.-J.Paasch

Unser Autor Hans-Jürgen Paasch war wieder im Umland unterwegs, diesmal  im Kreis Mansfeld-Südharz im „Wohnzimmer“ der bekannten Musikers Klaus Adolphi:

Der Name dieser Band klingt wie ein schottischer Single Malt und der Schein trügt nicht. Hier steht dieser Name für „elbische“ Musik in Anlehnung an keltische Folk-Melodien aus Schottland oder Irland. Der Bogen spannt sich zur amerikanischen Country-Musik, die ja im keltischen viele Wurzeln hat. Am östlichen Rand des Kreises Mansfeld-Südharz, unweit des Saaledurchbruchs bei Friedeburg wohnt der Leader, Komponist und Texter der überregional bekannten Band. Wir kennen diesen Musiker bereits von der Band „Horch“ oder der Mitarbeit an der Weihnachtsrevue im halleschen Steintor.

Weitere Mitglieder der Band sind Val Gregor an der Violine, Kayer Büttner am Bass, Steffen (Wasserleiche) Thomas am Accordeon und Matthias (Meff) Schimetzek an den Drums. Nachdem die Besucher der Konzertscheune bereits viele legendäre Konzerte erleben konnten, spielte am Sonnabend die Vollbesetzung eben dieser Aberlours auf. Es gab auch einen wichtigen Grund dazu. Neben der Vorstellung eines neu eingespielten Tonträgers wurde der Titel „Najana“ in mansfeldischer Mundart vorgestellt.

Ergänzt wurde die Band durch die bekannten Backround-Sängerinnen vom Objekt 5 Weihnachtssingen. Das dazu gedrehte Video wurde dem Publikum auf einer Leinwand vorgestellt. Zuerst sehen wir wie die Musiker ebendiese Scheune in Elben betreten und sich an den Tresen setzten. Nach der ersten Zeile: „Horch ma zu Meiner“ ist das Publikum gefangen. Einfach mal im einschlägigen Internetportal für Videos suchen, das könnte und sollte mansfelder Kult werden. Obwohl Adolphi ja nach 20 Jahren in Elben auch nur ein Zugezogener ist.

Der nächste Titel wird als Protestsong gegen Weihnachtsmänner im Supermarkt bereits im August und gegen Entenställe an des Sängers Bach angekündigt. Nachdem Klaus sein Publikum aufruft, sich auf dem Nachhauseweg nicht daneben zu benehmen und die Nachbarn zu respektieren geht der Abend zu Ende.

 

Hans-Jürgen Paasch