Kein Geheimtipp mehr in der Region – Konzerte in Elben mit Klaus Adolphi

(c) H.-J. Paasch
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(c) H.-J. Paasch

In Elben (gehört zu Gerbstedt im Südharz) hat Klaus Adolphi am Wochenende zu einem Konzert mit KEEVA geladen. Hans-Jürgen Paasch und viele weitere Besucher waren gekommen:

Klaus Adolphi hat zur Folkmusik eingeladen und das Volk folgt. Das kleine Dorf in dem engen Tal des Fleischbaches würde ohne die Konzerte auf dem Eulenbergschen Hof wohl keiner kennen. Schon die Anfahrt aus Halle ist ein Abenteuer, seit Jahren wird man nur auf Baustellen hingewiesen. Ich erreiche Elben mit dem Fahrrad. Das erweist sich als eine gute Idee, das ganze Dorf ist mit Autos zugeparkt. Leider sind die Elbenkonzerte wohl doch kein Geheimtipp mehr. Es ist trotz Regenankündigung und Jugendweihen sehr voll geworden.

Das Vorprogramm bietet uns Klaus wieder selbst. Eine kleine Aberlour-Besetzung stimmt die Gäste auf den Abend ein. Dann die Band KEEVA. Ich hatte nur die üblichen Irischen Trinklieder erwartet, aber das nicht. Drei absolute Könner an ihren Instrumenten lassen eine ganz neue Seite der irischen Folkmusik erkennen. Alan Doherty spielt die Flöten mit großem Können. Dann zeigt er dem Publikum noch, wie man mit einer Querflöte eine Bierflasche öffnet. Seine Flötenstimme ist auch im Soundtrack zu „Herr der Ringe“ zu hören. Jetzt hier in Elben. Passt doch. Tola Custy zeigt an der Fiddle sein können. Gerry Paul spielt seine Gitarre wie beim Flamenco. Einige Kompositionen des Neuseeländers ergänzen das Programm. Wer jetzt an dieser Musik Interesse gefunden hat, KEEVA ist bestimmt bald wieder zu hören, hat doch Tola die Liebe nach Halle verschlagen.

Nach dem Konzert gibt es noch Musik zum Tanzen. Der Heimweg muss nicht gleich angetreten werden.

Weitere Termine für Konzerte auf dem Eulenbergschen Hof in Elben:
19. Juli – Southbound
13. September – Magical Mystery Band

Text und Foto: Hans-Jürgen Paasch  www.buchgestalter.eu