Jubiläum: Zentrale Notaufnahme des UKH feiert 10. Geburtstag

Universitätsklinikums Halle UKHWeit mehr als 350.000 Patienten sind in den vergangenen zehn Jahren in der Zentralen Notaufnahme des Universitätsklinikums Halle (Saale) behandelt worden. Am Sonntag, 15. September 2013, möchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Notaufnahme mit den Hallensern den zehnten Geburtstag der ZNA feiern. Ein buntes Programm für Groß und Klein ist organisiert und soll auch zum Mitmachen anregen. So werden unter anderem Erste-Hilfe- und Hygiene-Maßnahmen demonstriert und die Notfallspiegelung der Atemwege vorgeführt. Ein Rettungswagen kann besichtigt werden, ebenso Medizintechnik von heute und gestern. Für die kleinen Gäste ist ein Puppendoktor vor Ort. Zwischen 14 bis 18 Uhr findet die Geburtstagsfeier im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Straße 40 (Haupteingang) statt. (Hinweis: Da der Betrieb der Notaufnahme ganz normal weiterläuft, können die Räumlichkeiten der ZNA nicht besichtigt werden).

Seit der Gründung der Zentralen Notaufnahme hat sich die Zahl der jährlich behandelten Patienten mehr als verdoppelt. Mit dem Erweiterungsbau in der Ernst-Grube-Straße wurde im September 2003 die erste Zentrale Notaufnahme in der Region Halle geschaffen. Mehr als 350.000 Patienten wurden seit dem von den derzeit 15 Ärzten und mehr als 30 Pflegenden sowie acht Arzthelferinnen betreut. Die Zentrale Notaufnahme ist rund um die Uhr mit Fachkräften besetzt – außerdem können jederzeit Spezialisten aus allen Fachrichtungen des Universitätsklinikums zur Behandlung hinzugezogen werden. Zwischen einem Viertel und einem Drittel der Hilfesuchenden werden stationär zur weiteren Behandlung aufgenommen. „Ein großer Vorteil unserer Notaufnahme ist die interdisziplinäre Besetzung“, sagt der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums, PD Dr. Thomas Klöss. Die Patienten finden eine zentrale Anlaufstelle in der alle notwendigen Untersuchungen und Therapien durchgeführt werden. Dies unterscheide das UKH auch von vielen Maximalversorgern. „Bei uns ist die Notaufnahme gelebte Interdisziplinarität.“ Gleichzeitig ist die ZNA ein wichtiges Glied in der Rettungskette in der Stadt Halle.

An erster Stelle der behandelten Erkrankungen in der Zentralen Notaufnahme stehen offene Wunden, Verletzungen des Skelettsystems sowie Infektionen. Gefolgt werden diese von Bauch- und Rückenschmerzen sowie Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen im Bereich des Rumpfes und der Extremitäten sowie Verletzungen des Kopfes und Erkrankungen der Augen. Insgesamt können alle Arten von Erkrankungen in der ZNA des Universitätsklinikums behandelt werden.

Die Notaufnahme ist mit vier Akutversorgungseinheiten (Schockräumen), mehreren Allgemeinbehandlungszimmern sowie Spezialzimmern für Gynäkologische-, Zahn-, Augen- und Hals-Nasen- Ohren-Notfälle ausgestattet. Lebensbedrohliche Erkrankungen wie Schlaganfälle, Hirnblutungen, Polytraumata oder Lungenembolien können mit dem in einer der Akutversorgungseinheiten installierten, hochmodernen Computertomographen ohne Zeitverzug erkannt werden. An die Zentrale Notaufnahme ist eine Bettenstation mit zehn Monitor-Überwachungseinheiten angegliedert.

Insgesamt hat sich die Zentrale Notaufnahme seit ihrer Gründung vor 10 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und ist zu einer Erfolgsstory des Universitätsklinikums geworden.

Quelle: Universitätsklinikum Halle (Saale)
Foto: Universitätsklinikum Halle (Saale)