José und Carmen – Matinee vor der Premiere

neuestheatermitlogoDas neue theater lädt am Sonntag, dem 5. Mai,  erneut zur Matinée vor der Premiere ein. Thema diesmal: „José und Carmen“ von Alexander Suckel.

„Die Fülle der „Carmen“-Bearbeitungen der 80er Jahre, von Peter Brook bis Carlos Saura, hatte vor allem die zentrale Frauenfigur, eben jene Carmen, im Visier. Eine Frau, die keine Regeln akzeptiert außer ihre eigenen. Für die Hallesche Aufführung rückt die Figur des bedauernswerten Don José in den Vordergrund. Eine Sequenz des sozialen Abstieges vom Wachsoldaten zum Schmuggler und Outcast bis hin zum Mörder. Wie schon in der Novelle von Prosper Merimee ist er es, der die Geschichte des schicksalhaften Zusammentreffens eines Soldaten mit einer Zigeunerin erzählt. Die tödliche Konsequenz der Begegnung, das leidenschaftliche Missverstehen der Protagonisten, die Unvereinbarkeit unterschiedlicher Kulturen – all dies verarbeitete Georges Bizet in seiner Oper „Carmen“ mit großartiger Musik. In der Halleschen Premiere von „José und Carmen“ spielt eine fünfköpfige Band die Musik Bizets in einer Bearbeitung, die stilistische Anleihen bei Balkan, Jazz, spanischer Folklore und Southern Rock nimmt.
Das Regie-Team um den Regisseur und Musikalischen Leiter dieser Produktion, Alexander Suckel, wird an diesem Vormittag seine Konzeption des Stückes vorstellen. Die Matinee beginnt am 5. Mai um 11 Uhr im Casino in der 3. Etage des nt. Der Eintritt ist frei.“

Quelle: Bühnen Halle