Internationaler Wasserball etabliert sich wieder in Halle

Foto: Thomas Finsch Weiße Kappe - Moritz Bielke (SV Halle I)

[Foto: Thomas Finsch] Mit Mannschaften und Spielern aus Litauen, Lettland, Weißrussland, Russland und Deutschland fand am vergangenen Wochenende der Internationale Herbstpokal des SV Halle statt. Mit 16 Teams im Männer- und Jugendbereich konnte ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt werden. Im bestbesetzten Teilnehmerfeld gab es zahlreiche sehenswerte Spiele.

In beiden Altersklassen ging es in jeweils 2 Vorrundengruppen im Modus „jeder gegen jeden“ um die Plätze 1 bis 4. Im Männerbereich konnte sich die  1.Mannschaft des SV Halle in Gruppe B gegen SVV Plauen II (8:6), SV Görlitz (12:3) und das Team BRIG (Lettland, Weißrussland, Russland) mit 10:1 souverän als Tabellenerster für die Hauptrunde qualifizieren. Der SV Halle II hatte die deutlich schwere Vorrundengruppe A erwischt. Mit Niederlagen gegen Kalev Tallinn (2:5), die HSG TH Leipzig (2:14) und einem sensationellem 4:4 gegen den SC Chemnitz reichte es leider nur für Platz 4. Damit spielte Halle I in der Hauptrunde um die Plätze 1 bis 4 und die 2. Mannschaft der Saalestädter um Platz 5 – 8. Der SV Halle I verlor seine beiden Endrundenspiele leider gegen den SC Chemnitz (4:7) und die HSG TH Leipzig (5:9) und konnte aufgrund des Vorrundsieges gegen SVV Plauen II letztlich Rang 3 belegen.

Coach Hermann Klöpper war insbesondere mit der Leistung gegen den SC Chemnitz äußerst unzufrieden. Nach zwischenzeitlichem 3:3 verlor sein Team die spielerische Linie und machte es den Chemnitzern durch viele individuelle Fehler zu leicht. Die 2. Mannschaft gewann in einem äußerst spannenden Spiel gegen das gemischte Team von BRIG mit 8:7 und verlor gegen den SV Lok Görlitz mit 5:8. Damit belegte das Team um Coach Heiko Wünsch den 7. Platz.

Die Jugend des SV Halle zeigte einmal mehr, dass sie zu einer gewachsenen Einheit geworden sind. In der Vorrunde gewannen die Jungs um Trainer Robert Brode gegen den WSV Ludwigshafen 4:2, Alytus SCR (Litauen) 6:5 und SGW Brandenburg mit 9:6. Als Vorrundenerster stand in der Hauptrunde die HSG TH Leipzig und der OSC Potsdam auf dem Programm. Während die Leipziger mit 15:6 deutlich besiegt werden konnten, unterlagen die Hallenser dem OSC Potsdam ebenso deutlich mit 3:20. Dennoch war damit ein überraschender 2. Platz erreicht worden.

Quelle: Wasserball SV Halle

 

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