„IKIRU: POST-TSUNAMI Fotografie aus Japan

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©sr-gt Gebäude Kunstverein Talstraße

Vom 16. Juni bis 14. Juli 2013 ist im Kunstverein “Talstrasse“ e.V. in den Räumen der Galerie f2 – halle für kunst in der Fährstraße 2, 06114 Halle (Saale) eine Fotoausstellung der Japan Professional Photographers Society zu sehen, die gemeinsam mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Halle/Saalekreis e.V. und dem Japanischen Kulturinstitut in Köln gezeigt wird.

Zur Eröffnung Sonntag dem 16. Juni 2013, um 15 Uhr spricht ein Vertreter der Japanischen Botschaft sowie Frau Tokiko Kiyota, Direktorin des Japanischen Kulturinstitutes Köln. Mit der Ausstellung möchten die Initiatoren, auch in Anbetracht der eigenen aktuellen Hochwassersituation in Sachsen-Anhalt, durch eine künstlerische Auseinandersetzung auf das Schicksal der betroffenen Menschen in Japan aufmerksam machen. Begleitet wird das Projekt durch eine parallel stattfindende Initiative japanischer Studenten der Burg Giebichenstein unter dem Titel „Reflexion“, die in einem seperaten Raum neben der Hauptausstellung zu sehen sein wird.

Am 18. Juni um 19 Uhr spricht Dr. Kamino im Rahmend er Ausstellung zum Thema „Japanische Denkweise und Geführlswelt. Warum blieben die Katastrophenopfer ruhig und gelassen?“. Der Vortrag ist öffentlich.

Das japanische Wort IKIRU bedeutet ins Deutsche übersetzt „Wir überleben!“. Die Japan Professional Photographers Society (JPS) hat dieses Motto zum Thema gewählt und Arbeiten unterschiedlicher Fotografen zusammengetragen, die im Laufe des ersten Jahres nach der Dreifachkatastrophe von Tsunami, Erdbeben und Atom-GAU im Nordosten Japans am 11. März 2011 entstanden sind. Mit der Ausstellung und dem begleitend erschienenen Fotoband möchte die JPS einen Beitrag zum Wiederaufbau der geschädigten Region leisten, dem sich der Kunstverein “Talstrasse“ e.V. und die Deutsch-Japanischen Gesellschaft Halle/Saalekreis e.V. gerne anschließen möchten, in dem sie in Sachsen-Anhalt durch diese künstlerische Auseinandersetzung auf das Schicksal der Menschen in Japan aufmerksam machen.

Inhaltlich gliedert sich die Ausstellung in drei Kapitel: „Die Katastrophe“, „Unsere Heimat“ und „Wir überleben“. In eindringlicher Weise legen die Aufnahmen Zeugnis davon ab, wie die Menschen ihre Ängste und Sorgen versuchen zu überwinden und mit aller Kraft danach streben, einen Weg zurück in die Lebensnormalität zu finden.

Das Herzstück der Ausstellung bildet das Kapitel „Wir überleben“. Es zeigt die schwierigen Bedingungen, unter denen die Menschen im vergangenen Jahr gelitten haben und ihre unermüdlichen Bemühungen, wieder Stück für Stück zum Alltagsleben zurückzukehren.

Ausstellungsdauer: 16. Juni bis 14. Juli 2013

Ausstellungsort: f2 – halle für kunst, Fährstraße 2, 06114 Halle

Weitere Informationen zur Arbeit der Galerie f2-halle für kunst: www.f2-hallefuerkunst.de
Weitere Informationen zur Arbeit des Kunstvereins: www.kunstverein-talstrasse.de

Quelle und Bereitstellung Foto: Kunstverein Talstraße