Hochhäuser im Bestand der HWG sind brandschutztechnisch auf neuestem Stand

Die HWG informiert:

 Mit Blick auf den Hochhausbrand vom 14. Juni 2017 in London informiert die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (HWG), dass ihre Hochhäuser brandschutztechnisch sicher sind. Bei sämtlichen wärmegedämmten Fassaden wurde mineralische Dämmung verwendet. Diese ist nicht brennbar.

Insgesamt befinden sich 26 Hochhäuser mit rund 1.300 Wohnungen im Bestand der HWG. Sieben Hochhäuser sind mit mineralischen, also nicht brennbaren Dämmmaterialien energetisch saniert. Drei Objekte werden derzeit ebenfalls mit mineralischen Dämmmaterialien energetisch saniert. Die übrigen 16 HWG-Hochhäuser verfügen aktuell über keine Dämmung.

Neben den Fassaden sind auch die Hochhäuser im Inneren brandschutztechnisch auf dem neuesten Stand. In den vergangenen beiden Jahren ließ die HWG in Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr und dem Bauordnungsamt der Stadt Halle (Saale) Rettungswege und Feuerwehraufstellflächen überprüfen und optimieren. Zudem wurden Rauchschutzdruckanlagen installiert sowie rauchdichte und selbstschließende Wohnungseingangstüren eingebaut. Das kommunale Unternehmen investierte hierfür rund 6,5 Millionen Euro.

Zudem stattete die HWG zwischen 2012 und 2015 alle ihre rund 18.700 Wohnungen mit Rauchwarnmeldern aus. Diese werden jährlich überprüft.

Trotz dieser umfangreichen Brandschutzmaßnahmen ist die Mithilfe der Mieter unerlässlich. So dürfen Haustüren nie verschlossen sein und keine Gegenstände in Treppenhäusern und Fluren abgestellt werden, da sie als Rettungswege dienen. Auch dürfen Brandschutztüren nicht blockiert sein sowie die Selbstschließungseinrichtung von Wohnungstüren nicht ausgehängt werden.

Quelle: HWG

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