Heute ist Weltspartag

(c)tannertext - Dr. Wolfgang Kubak, Roger Schenkel, Ingo Gottlieb (v.l.)
(c)tannertext - Dr. Wolfgang Kubak, Roger Schenkel, Ingo Gottlieb (v.l.)
Sparkasse gibt  Kalender und Zinnbecher zum Weltspartag heraus  (c)tannertext – Dr. Wolfgang Kubak, Roger Schenkel, Ingo Gottlieb (v.l.)

Heute, am 30.10. 2013, ist Weltspartag. Im Jahr 1924 wurde er vom Internationalen Sparkassenkongress  (lt. Wikipedia) beschlossen, um den Menschen den Gedanken des Sparens näher zu bringen. Wie es heute mit dem Sparverhalten der Deutschen aussieht, darüber informiert das aktuelle „Vermögensbarometers“, das Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, am 24.10. in Berlin vorgestellte (Auszüge):

„Die Deutschen sparen weniger. Grund dafür ist auch die aktuelle Niedrigzinsphase. Wer weniger spart, hat aber weniger Rücklagen für später. Speziell fürs Alter müssen aber immer mehr Menschen ein größeres Polster bilden. Ein Signal für mehr private Vorsorge ist daher wichtig, gerade auch von der Öffentlichen Hand. Verbesserte Rahmenbedingungen können die Sparleistungen verbessern. So sollte die Riester-Förderung für alle Bürger geöffnet werden, das Verfahren verschlankt und die Förderbeträge erhöht werden. Mehr Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen sollte der Weg ins Eigenheim erleichtert werden. So wurden bei der Wohnungsbauprämie die Einkommensgrenzen seit 1996 nicht mehr angepasst. Hier muss nachjustiert werden. Und auch durch weniger Bürokratie bei der Wertpapierberatung kann der Gesetzgeber dazu beitragen, dass sich mehr Menschen mit dieser Anlageklasse beschäftigen.

Die Niedrigzinsphase muss so bald wie möglich beendet werden. Dafür muss Europa zurück auf einen soliden Wachstumspfad. Erst dann wird die EZB aus dem Zinsdilemma entlassen und Sparerinnen und Sparer können befreit aufatmen.“

„Die Verbraucher in der Bundesrepublik Deutschland fühlen sich in materieller Hinsicht zurzeit ausgesprochen wohl. 57 Prozent von ihnen – ein im langfristigen Vergleich hoher Wert – beschreiben die eigenen finanziellen Lebensumstände heute als „gut“ oder sogar „sehr gut“. Noch 2005, also deutlich vor Ausbruch der Staatsschuldenkrise in Europa, galt dies für lediglich 40 Prozent der Bürger. Auch der Blick in die Zukunft ist gegenwärtig außerordentlich optimistisch. Fast ein Viertel der Verbraucher (24 Prozent) erwartet, dass sich ihre persönliche finanzielle Situation in den kommenden zwei Jahren sogar noch verbessern wird – ein Spitzenwert. Allerdings macht sich angesichts der Niedrigzinsphase
auch Unbehagen breit – 53 Prozent der Verbraucher haben die Sorge, dass ihre Altersvorsorge wider Erwarten geringer ausfallen könnte als geplant.“

Quelle: Saalesparkasse