Herr der Ringe – Bilder von Paul Raymond Gregory im Zusammenspiel mit romantischen Landschaften Deutschlands

Grogory - Minas Tirith 1988
Grogory - Minas Tirith 1988
Gregory – Minas Tirith 1988

[Gregory – Minas Tirith 1988] Der Kunstverein Talstraße überrascht seine Besucher immer wieder mit besonderen Kunstwerken in ungewöhnlichen Konstellationen. Seit dem 10.12. 2015  ist dort die Ausstellung „Romantische Landschaften und der Herr der Ringe“ geöffnet,  Bilder von Paul Raymond Gregory im Zusammenspiel mit Landschaftsbildern deutscher Künstler.

Auf die Idee zur Ausstellung mit Werken Gregorys kam das Team des Kunstvereins durch den Tipp eines guten Freundes vor mehr als einem Jahr. Kontakte wurden geknüpft und Verhandlungen geführt. Nun hängen die wunderbaren Gemälde des britischen Künstlers in den Ausstellungsräumen des Kunstvereins. Nicht nur das besondere Farbspiel zwischen dunklen geheimnisvollen Tönen und leuchtend hellen Akzenten ist beeindruckend. Auch die Szenerie des Filmwerkes „Herr der Ringe“ ist diesen Gemälden nachempfunden, erläutert Matthias Rataiczyk, Vorstandsvorsitzender des Kunstvereins zur Vernissage. Auch Roger Diederen, Direktor der Hypokunsthalle München, Peter Nahum, Galerist und Sammler aus London  und der Stadtarchivar der Stadt Halle, Ralf Jacob, sprachen zur Ausstellungseröffnung. Peter Nahum hatte Gregory einst entdeckt.

Einen Blick sollte der Besucher auch auf die außergewöhnlichen Holzrahmen werfen, die extra für jedes einzelne Bild des Künstlers angefertigt wurden, das sind handwerkliche Meisterleistungen. Die Hängung dieses schweren Rahmen sei eine logistische Herausforderung gewesen, erinnert sich  Christin Müller-Wenzel, Mitglied des Vorstandes des Kunstvereins.

Paul Raymond Gregory widmet sich schon seit ca. 25 Jahren der künstlerischen Reise durch die mystische Welt. Seine Ausstellungen sind seither ein Publikumsrenner im Vereinigten Königreich. Einen besonderen Akzent erhält die Schau in der Talstraße durch die Kombination der Bilder des britischen Künstlers mit Landschaftsbildern der Romantik aus dem mitteldeutschen Raum.

So stellten die anhaltinische Gemäldegalerie Dessau, das Harzmuseum Wernigerode und die Schloss GmbH sowie weitere Museen aus dem Harz Werke der Romantik zur Verfügung, genau wie das Städtische Museum Halberstadt, das Stadtarchiv und die Moritzburg Halle. Entstanden sind Ausstellungsräume unterschiedlicher Stimmungen in spannender Konstellation.

Der Kunstverein weist noch auf den besonderen Reiz der Ausstellung hin, der Kunstverein “Talstrasse“ hat seinen Sitz unweit eines Platzes im Saaletal, an dem sich  einst Goethe und Eichendorff zum Träumen und Dichten trafen.

Die Ausstellung ist noch bis zum  17.04.2016 geöffnet.

Gisela Tanner