Händelpreis 2011 geht an Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Ruf

Viele Hallenser erinnern sich bestimmt noch an die Preisvergabe des Händelpreises im vorigen Jahr an Cecilia Bartoli. Nun steht auch der Preisträger für das Jahr 2011 fest. Es ist der Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Ruf,  der  von 1995 bis 2009 Präsident der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft e.V. war.

Begründet wurde die Verleihung damit, dass Herr Prof. Ruf sich seit Jahren für Erforschung und Verbreitung der Musik Georg Friedrich Händels engagiert hat: als Präsident der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft, als Editionsleiter der Halleschen Händel-Ausgabe und im Rahmen seiner Professur am Institut für Musik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Dabei hat er nicht nur immer wieder Leben und Werk Händels, sondern darüber hinaus auch die Musikgeschichte Sachsen-Anhalts intensiv erforscht.

Verliehen wird die Auszeichnung für besondere künstlerische, wissenschaftliche oder kulturpolitische Leistungen, die im Zusammenhang mit der internationalen Händel-Pflege in Halle stehen, an Einzelpersönlichkeiten oder Ensembles. Seit diesem Jahr wird die Auszeichnung „Händel-Preis der Stadt Halle, vergeben durch die Stiftung Händel-Haus“, genannt. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer Anstecknadel aus Gold sowie Emaille, die Noten aus Händels „Messiah“ zeigt. Während der Händel-Festspiele 2011 in Halle wird der Preis zum Eröffnungskonzert in der Georg-Friedrich-Händel Halle am Donnerstag, dem 2. Juni 2011, verliehen.

Quelle Händel Haus: haendelhaus.de

Foto: Händel Haus Horst Fechner