Hallescher Pietismus und Reformation – Wanderausstellung reist um die Welt

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Die Wanderausstellung der Franckeschen Stiftungen zu August Hermann Francke in der Nachfolge Martin Luthers reist um die Welt genau wie die Wanderausstellung zu Heinrich Melchior Mühlenberg. Im Mai wird die Ausstellung Hallescher Pietismus und Reformation in Deutschland und Dänemark zu sehen sein:

  • Am 7. Mai 2013 um  15 Uhr ist die Eröffnung in der Lutherstätte Evangelisches Augustinerkloster in Erfurt mit Prof. Dr. Helmut Obst, Vorsitzender des Kuratoriums der Franckeschen Stiftungen und Autor der Francke-Biografie: August Hermann Francke und sein Werk; erschienen 2013 im Verlag der Franckeschen Stiftungen.
  • Am 27. Mai 2013 um 18.30 Uhr gibt es eine Präsentation in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Bernd Neumann und dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff.
  • Am 12. Mai 2013 ist die  Eröffnung der englischsprachigen Ausstellung in der St. Petri Kirche in Kopenhagen.

Auch die Wanderausstellung zu Heinrich Melchior Mühlenberg erfreut sich großer Beliebtheit. In den USA macht sie sich Ende Mai nach zwei Jahren ununterbrochener Präsentation an über 30 Standorten auf den Weg zu den lutherischen Gemeinden in Kanada, wo sie im Juni gezeigt werden wird. Die deutschsprachige Ausstellung wird am 6. Mai in der Frauenkirche in Görlitz eröffnet. In der heutigen Grenzstadt war Ende des 17. Jahrhunderts Bartholomäus Ziegenbalg, der erste Missionar der Dänisch-Halleschen Mission zur Schule gegangen.

Mit einer Verzögerung von nur 180 Jahren wirkte nach Martin Luther ein weiterer bedeutender protestantischer Theologe an der Evangelischen Augustinerkirche zu Erfurt: August Hermann Francke. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 350. Geburtstag Franckes wird im Augustinerkloster in Erfurt ab dem 7. Mai 2013 die Ausstellung „Hallescher Pietismus und Reformation. August Hermann Francke in der Nachfolge Martin Luthers“ gezeigt. Die Wanderausstellung der Franckeschen Stiftungen ist im Kreuzgang des Klosters zu sehen, bis 26. Mai jeweils montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 15 Uhr.

Am 27. Mai ist die Schau zu Gast in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin. Der Kulturstaatsminister Bernd Neumann wird die Präsentation der 21 Tafeln umfassenden Darstellung der Verbindungen des Halleschen Pietismus mit der Reformation gemeinsam mit Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt in der „Möwe“ eröffnen.

Zu diesem Zeitpunkt hat das englische Pendant der Wanderausstellung bereits zum zweiten Mal in Dänemark Station gemacht. Nach dem Predigerseminar in Løgumkloster wird sie seit dem 12. Mai in der St. Petri-Kirche in Kopenhagen/Dänemark zu sehen sein. Die Ausstellung knüpft an diesem Ort vor allem an die engen Verbindungen Halles zu Dänemark an. Francke und seine Nachfolger hatten seit 1706 im Auftrag des dänischen Königs Friedrich IV. die erste organisierte protestantische Mission der Geschichte, die Dänisch-Hallesche Mission, betreut. In der Kirche der deutschen Gemeinde liegt auch einer der bekanntesten Schüler der Halleschen Bildungsanstalt begraben, Johann Friedrich Struensee (1737-1772).

Quelle: Franckesche Stiftungen