Hallesche Kanuten auf eisiger Markleeberger Wildwasserstrecke

© Warstat | pandamedien
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Zum ersten Saison-Rennen der Kanuten, zum Weltranglistenrennen und im Invitational-Cup auf der Markkleeberger Wildwasserstrecke, waren nur die Athleten heiß. Bei 3°C Luft und 2°C Wasser gelang dem BSV Halle Kajaktrainer Sebastian Winter, am Samstag während der Vorfahrt, schon mal eine Hausmarke mit 95 Sekunden zu setzen. Die eigentlich gehängte Wildwasserstrecke im Kanupark hatte genau in der Einfachheit seine
Tücke, nämlich schnell und sauber den Parcours herunter zu fahren. Für unsere jungen Sportler,  John und David Franke, Paul Grunwald und Willi Braune war mit dem Nichterreichen des Semifinals am Samstag schon Schluss.
Im Invitational Cup – Rahmenrennen wurden alle Sportler ohne Startberechtigung zum Weltranglistenrennen zusammengefasst, also auch die alten erfahrenen und die jungen Wilden. Hier belegte David Franke mit seinem
28. Platz overall, unter den Juniorfahrer einen guten vierten Platz.

Einzig die für den BSV Halle startenden Lisa Fritsche (K1) und Martin Trummer (C1) zeigten ihre Form im Rahmenrennen mit dem Erreichen der Halbfinals und dem Gewinn der Finals am Sonntag. „Gold Lisa“ fuhr auf dem
Finalparcours ihren Konkurrentinnen Jessica Decker (KV Rosnheim) mit 13,38 Sekunden und Fee Maxeiner (KSV Bad Kreuznach) mit 20,23 Sekunden trotz zwei Torstangenberührungen im Kajak davon und gewann diesen Wettkampf für sich souverän.

Die im Weltranglistenrennen startenden Kai und Kevin Müller haderten während der Qualifikation in ihrem C2 noch mit der Strecke, konnten sich im Finale mit Platz vier leider keinen Medaillenplatz erkämpfen, wurden aber bestes deutsches C2 Boot vor Franz Anton und Jan Benzin vom Leipziger Kanuclub. Die Tschechen Kaspar/Sindler Platz drei, Caihol /Scianimanico, Platz zwei, und Karlovsky /Jane auf Platz eins holten sich hier den gesamten Medaillensatz.

Ein tolles Osterwochenende findet 2013 für Lisa Fritsche seinen Abschluss. Am Ostermontag belegte Lisa dann im beim ersten Sparkassen-Sprintcup in Markkleeberg den zweiten Platz hinter Veronika Vojtova (CZE) und vor Katja
Frauenrath (Köln) bei den Frauen im Kajak. Am Ostersonntag hatte Lisa im Rahmenrennen zum Weltranglistenrennen der Konkurrenz gezeigt wie ihr Heck aussieht. Ostermontag jagte sie den Kanal im Sparkassen-Sprintcup durch 10 Abwärtstore herunter auf Platz zwei. Da schien bei aller Osterkälte in
Markkleeberg eine riesengroße Sonne in Lisas Herz.

Quelle: Tom Grunwald, pandamedien

Foto: MartinTrummer@bsvhalle pandamedien