„Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR“ wegen großer Nachfrage verlängert

Die Ausstellung über  Leben und Verfall in der DDR  hat das Salinemuseum wegen großer Nachfrage verlängert, bisher sahen mehr als 4000 Besucher die Fotoschau. Sie wird nun bis zum 16. Dezember 2012 verlängert. Eigentlich war sie nur  bis zum 30. November geplant. Seit Beginn der Fotoschau am 03. Oktober haben bisher mehr als 4000 Besucher die Halle-Bilder von Werner Schönfeld gesehen.

Mehr als 80 Fotografien Werner Schönfelds, die allesamt in den 1980er Jahren entstanden sind, werden gezeigt. Schönfeld hat seine Bilder im Wesentlichen im innerstädtischen Bereich, dort, wo der Verfall der Stadt am deutlichsten sichtbar wurde, fotografiert. Er dokumentierte damit den Alltag in der untergehenden DDR und hielt fest, was viele Menschen heutzutage schlichtweg vergessen haben. Somit bilden die Aufnahmen Schönfelds aber gleichzeitig auch einen Kontrast zur heutigen baulichen Situation in Halle, wirken damit wie ein ausdrucksstarkes Zeugnis, welch Veränderungen sich in der Stadt nach der politischen Wende im Jahr 1989 vollzogen haben.

Die Ausstellung wird gefördert aus Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

 Ausstellung „Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR“
Technisches Halloren- und Salinemuseum
noch bis zum 16. Dezember 2012

Quelle: Halloren- und Salinemuseum
Foto: © Werner Schönfeld – Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR

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