Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR – Ausstellung endet mit Finissage

Am Sonntag, 16.12.2012, endet die Ausstellung „Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR“ mit einer Finissage. An diesem Tag  bietet sich die allerletzte Gelegenheit für eine eindrucksvolle Zeitreise in das Halle der 1980er Jahre. Der Beginn der Veranstaltung im Technischen Halloren- und Salinemuseum ist für 15 Uhr vorgesehen. Seit der Eröffnung der Fotoschau am 03. Oktober haben sich die Halle-Bilder von Fotograf Werner Schönfeld als wahrer Besuchermagnet erwiesen.

Die Ausstellung „Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR“ thematisiert anhand von mehr als 80 Fotografien Werner Schönfeldsden baulichen Verfall der Stadt in den letzten Jahren der DDR. Die Fotos sind  in den 1980er Jahren entstanden.

Schönfeld, der seine Bilder hauptsächlich im innerstädtischen Bereich aufgenommen hat, dokumentierte damit nicht nur den Alltag der Menschen in der untergehenden Republik. Es ist ihm auch gelungen, den Umgang der Entscheidungsträger mit dem kulturellen Erbe aufzuzeigen. „Ruinen schaffen ohne Waffen“ ist bis heute ein sinnbildlicher Ausspruch für die bauliche Situation, die geprägt war von Verfall und Abriss.

Die Ausstellung wird gefördert aus Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Ausstellung „Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR“
Technisches Halloren- und Salinemuseum
Finissage: 16. Dezember 2012, 15 Uhr

Quelle und Bereitstellung Foto: Salinemuseum
Foto: © Werner Schönfeld – Halle. Vom Leben und Verfall in der DDR