Halle jetzt in Schokolade und 3D

Das ist etwas für Genussmenschen, Halle gibt es jetzt ganz in Schokolade. Zum Auftakt der Schokoladensaison hat gestern die Halloren-Schokoladenfabrik im Rahmen einer offiziellen Feierstunde ein neues Exponat im Halloren Schokoladenmuseum eingeweiht. Die Besucher können jetzt einen dreidimensionaler Stadtplan der halleschen Innenstadt bestaunen und sich gleichzeitig ein Bild von den handwerklichen und künstlerischen Fähigkeiten der Halloren Chocolatiers machen.

„Wir haben uns bei diesem besonderen Schokoladenprojekt bewusst für einen Stadtplan mit der Ansicht von vor genau 60 Jahren entschieden“ sagt Klaus Lellé, Vorstandsvorsitzender der Halloren Schokoladenfabrik AG. „Er zeigt die hallesche Innenstadt in dem Jahr, in welchem auch unser wichtigstes Markenprodukt, die Original Halloren Kugeln hier in Halle erfunden wurde. Der Stadtplan spiegelt so in eindrucksvoller Weise ein Stück Zeitgeschichte und die große Verbundenheit unseres Traditionsunternehmens mit der Stadt Halle wider.“

Nicht nur  Gebäude, die das Stadtbild prägen sind auf dem STadtplan zu sehen, sondern auch sdas Café David sowie die Geiststraße 1,  Stätten, die den Ursprung der Schokoladenfabrik  markieren. Innerhalb des Museums fügt sich das neue Exponat in den 50er-Jahre-Bereich ein und schlägt so die Brücke
zwischen Nachkriegszeit und Neubeginn.

Das Schokoladenschaustück entstand in über 500 intensiven Arbeitsstunden. Die Chocolatiers fertigten  aus mehr als 500 kg massiver Schokolade insgesamt über 200 detailgetreue Einzelteilemit einer  Höhe von ca. 12 cm. Daraus entstanden dann Häuser, Straßenzüge und Viertel, die sich zu einem maßstabsgetreuen Stadtplan zusammensetzen. Auf 2,20 m Länge und  1,50 m Breite erstreckt sich das Exponat, das jetzt  nach dem „alten Rathaus zu Halle“ das zweitgrößte Schokoladenkunstwerk des Museums ist.

Große Unterstützung erhielten die Chocolatiers von Seiten des Stadtarchivs Halle (Saale) in Form von historischen Abbildungen, Fotos und Plänen. Herr Ralf Jacob, Leiter des Stadtarchivs hielt die Eröffnungsrede und zeigte sich beeindruckt von der detailgetreuen Umsetzung und dem großen handwerklichen Geschick der Halloren Mitarbeiter.

Inspiriert wurden die Halloren Chocolatiers durch das Stadtplan-Denkmal „Timberwolf“. Die
Gedenktafel wurde zu Ehren der 104. US Infanterie Division „Timberwolf“ am Steintor errichtet,
welche im April 1945 durch umsichtiges Vorgehen die Stadt Halle vor der völligen Zerstörung
durch ein Bombardement bewahrte.

Nach Informationen der Halloren-Schokoladenfabrik

Foto: Halloren-Schokoladenfabrik