Halle im Händelfieber – Händelfestspiele vom 27. Mai bis zum 12. Juni 2016

Frisch gesprüht auf dem Marktplatz
Frisch gesprüht auf dem Marktplatz
Frisch gesprüht auf dem Marktplatz

 

Schon Tage vor Beginn der Händelfestspiele kündigte sich das bekannteste Musikfest der Stadt, die Händelfestspiele, an, so wie hier auf dem Marktplatz mit der Händelbox, eine von vielen Aktionen, die in der  Stadt noch mehr „Händel-Flair “ verbreiten sollen (Saalereporter berichtete). Erst die Eröffnungspressekonferenz und dann ging es Schlag auf Schlag, schon am vergangenen Wochenende. Am Freitagnachmittag lud die die Feierstunde  am Händeldenkmal ein, u.a. mit dem Stadtsingechor, der in diesem Jahr sein 900jähriges Jubiläum feiert. Mit einer Händel-Oper-Aufführung im Opernhaus ging es weiter – gleichzeitig Eröffnungsveranstaltung des Festivals und eine Orgelnacht in verschiedenen halleschen Kirchen schloss den Tag ab.

Insgesamt 52 Veranstaltungen laden zum Besuch ein, darunter zwanzig mit freiem Eintritt, das freut den Oberbürgermeister besonders. Auch ein umfangreiches Begleitprogramm wird angeboten um Händel noch stärker in der Stadtgesellschaft zu verankern. Die HWG veranstaltete am Sonnabend ein Domplatz-Open-Air und am 3.6. laden die Kinder-Händelfestspiele ein. Einer der Höhepunkte wird die Verleihung des Händelpreises an KS Romelia Lichtenstein  (Oper Halle) sein. Auch nicht wegzudenken von den Festspielen sind die zwei Veranstaltungen „Bridges to the Classics“ und das Abschlusskonzert in der Galgenbergschlucht. Dafür hofft Clemens Fläming, Chordirektor des Stadtsingechors auf gutes Wetter.  Seine Schützlinge seien schon sehr gespannt auf die Veranstaltung. Karten für beide Events sind noch im Angebot.

Clemens Birnbaum, Intendant der Händelfestspiele, wies auf ein weniger erfreuliches Thema hin, wegen der z.Z. fehlenden Hotels in der Saalestadt hätten einige Reisebüros abgesagt und Karten zurückgegeben. Das einzig Positive daran, die Hallenser können sich über Karten für Veranstaltungen freuen, die sonst schon ausverkauft gewesen wären.

In diesem Jahr steht die Musik der Aufklärung im Vordergrund, fünf szenische Opernaufführungen in 14 Tagen, das sei schon eine besondere Leistung, so Clemens. Bekannte Orchester und Chöre werden wieder zu erleben sein. Nicht wenige Veranstaltungen werden von den Medien mitgeschnitten.

Das gesamte Programm gibt es auf der Webseite der Händelfestspiele

Auch auf die neue Spielstätte der Festspiele in Bernburg wies der Intendant hin. Besonders schnell ausverkauft sei die Fahrt mit der MS Händel II von Halle nach Bernburg zu einer der Veranstaltungen im Bernburger Theater gewesen.  Organist und Kantor der Marktkirche, I. Peyrot, wies noch auf die täglichen Orgel-Konzerte in der Marktkirche hin, auch eine der kostenfreien Veranstaltungen.

Clemens Birnbaum betonte, dass die Festspiele ohne die zahlreichen Sponsoren nicht möglich wären.  Für einen großen Teil der Veranstaltungen gibt es noch Restkarten, Verkauf u.a. im Händelhaus.

Nicht nur zur Entspannung zwischen den Festspielterminen lädt der Händelgarten in der Neuen Residenz ein. Davon demnächst mehr!

Nach einem erfolgreichem Auftakt am Wochenende verspricht das Festspielprogramm noch weitere spannende Musikerlebnisse.

Gisela Tanner