Gütesiegel für „Herzens-angelegenheit“ an Unternehmen

IHK-Geschäftsführerin Dr. Simone Danek (l.) und IHK-Präsidentin Carola Schaar (2.v.l.) bei der Verleihung der Auszeichnung "Top-Ausbildungsbetrieb 2013" an vier hallesche Unternehmen - Foto: Uwe Köhn/ IHK Halle-Dessau
 IHK-Geschäftsführerin Dr. Simone Danek (l.) und  IHK-Präsidentin Carola Schaar (2.v.l.) bei der Verleihung der Auszeichnung "Top-Ausbildungsbetrieb 2013" an vier hallesche Unternehmen - Foto: Uwe Köhn/ IHK Halle-Dessau
IHK-Geschäftsführerin Dr. Simone Danek (l.) und IHK-Präsidentin Carola Schaar (2.v.l.) bei der Verleihung der Auszeichnung „Top-Ausbildungsbetrieb 2013“ an vier hallesche Unternehmen – Foto: Uwe Köhn/ IHK Halle-Dessau

Fünfzehn Unternehmen aus dem Süden Sachsen-Anhalts sind gestern von der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) für ihr großes Ausbildungsengagement   mit der Auszeichnung „Top-Ausbildungsbetrieb 2013“ geehrt worden. Im Rahmen einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung überreichte IHK-Präsidentin Carola Schaar die Ehrenurkunden. „Um den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt zu stärken, muss Bildung eine Herzensangelegenheit sein. Der Titel gilt deshalb auch als Ansporn für unsere Unternehmen, die hohe Ausbildungsqualität zu halten und auszubauen“, betont Schaar.

Der Wettbewerb „Top-Ausbildungsbetrieb“ soll das Ausbildungsengagement der Unternehmen sichtbar machen. „Das Gütesiegel steht für eine hohe Qualität und dient der Jugend als Signal für eine hochwertige duale Ausbildung“, so die IHK-Präsidentin weiter. Zugleich solle damit die wirtschaftliche Relevanz des dualen Berufsausbildungssystems in den Mittelpunkt gerückt werden. Denn dessen historisch bewährte Rolle und gesamtes Potenzial werde nicht vollständig ausgeschöpft. „Von der Aus- und Weiterbildung unserer Jugend hängt die Innovations- und Leistungskraft der deutschen Wirtschaft und der Gesellschaft insgesamt ab. Der Ansturm auf die vermeintlich höheren Bildungszertifikate hat unschöne Züge eines Verdrängungswettbewerbs angenommen“, mahnte Schaar. Die duale Berufsausbildung solle gleichwertig neben dem Studium als Karrieremöglichkeit für junge Menschen wahrgenommen werden. „Deshalb sollten Wirtschaft und Politik bei der Werbung dafür an einem Strang ziehen.“ Investitionen in die Mitarbeiter, so Schaar, seien die Voraussetzung für eine gesunde Unternehmensentwicklung.

Um das Gütesiegel „Top-Ausbildungsbetrieb“ konnten sich Unternehmen im südlichen Sachsen-Anhalt im Sommer 2013 bei der IHK bewerben. Eine Jury aus Mitgliedern des Ehren- und Hauptamts der IHK bewertete die Einsendungen. Kriterien für die Preisvergabe waren das Ausbildungsengagement, der Einsatz und die Weiterbildung von Ausbildern, der Kontakt zu Berufsbildenden Schulen, die Berufsorientierung und die Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen. Preisträger des Vorjahres und Bildungsunternehmen, die Aufgaben im Rahmen der dualen Berufsausbildung für Dritte übernehmen

Quelle: IHK Halle

Foto: Uwe Köhn/ IHK Halle-Dessau