Große Klausstraße – neue Kreativmeile in Halle

(c)tannertext - Friedemann-Bach-Haus
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Im Laufe der vergangenen Monate hat sich die Große Klausstraße nach und nach zu einer kleinen Kreativmeile gemausert. Einen großen Verdienst daran hat die HWG. Vor allem Modemacher und Vereine aus der Kunstszene sind heute zwischen Graseweghaus und Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus zu finden, so die Wohnungsgesellschaft.  Zuletzt zog der Hallesche Kunstverein e.V. in die Große Klausstraße 18. Ende 2013 wird sich zudem der Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt e.V. in die Große Klausstraße 6 einmieten.

„Zunächst war es nur eine Idee, um die Attraktivität des Gewerbestandortes Große Klausstraße zu erhöhen“, so HWG-Geschäftsführer Dr. Heinrich Wahlen rückblickend. „Es gab in der Vergangenheit immer wieder Anfragen von Künstlern und Kreativen nach bezahlbaren Gewerberäumen in der Innenstadt. Mit unserem Mieterkonzept haben wir scheinbar einen Nerv getroffen“, meint Wahlen weiter.

Neben festen Gewerbemietern wie den Modemacherinnen Katrin Busching, Ute Barkau oder Jennifer Brachmann bietet die HWG auch Vereinen die Möglichkeit, einzelne Gewerbeeinheiten zeitlich begrenzt zu nutzen. So konnten die Initiatoren von RAUMinbetrieb für ein paar Monate in der Hausnummer 6 wechselnde Ausstellungen zeigen. Ab Jahresende will der Verein zur Förderung der freien Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt e.V. in der Großen Klausstraße 4 eine Kindergalerie betreiben, in der Kinder entscheiden, was sie unter einer Galerie verstehen.
Der Standortwechsel für den Halleschen Kunstverein e.V. ist die Konsequenz aus dem geplanten Abriss des Künstlerhauses im Böllberger Weg 188. Dort war der Kunstverein bisher untergebracht. „Wir trennen uns nur ungern von unseren vertrauten Räumen. Doch dank der Unterstützung der HWG sitzen wir nun in der Innenstadt. Das hat auch viele Vorteile“, so der Vereinsvorsitzende Dr. Hans-Georg Sehrt.

Quelle: HWG