Geschenktipps in letzter Minute – Bücher und Kalender mit regionalem Bezug

Nicht selten fehlen kurz vor Weihnachten noch einige Geschenke.  Wir empfehlen zwei Bücher zur Hallischen Stadtgeschichte „Halle in Licht und Schatten Mageburgs“ und „Das Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2012“, einen Bildband über Bernd Göbel und den Burg Kalender 2013,  diesmal als individuellen Taschenkalender.  Die Bücher zur Stadtgeschichte sind  „Halle in Licht und Schatten Mageburgs“ – vom Mitteldeutschen Verlag und – „Das Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2012“ – vom Verlag Janos Stecovics. Kunstliebhaber werden den Band über Plastiken von Bernd Göbel, ebenfalls im Mitteldeutschen Verlag erschienen, gern lesen und sich  jeden Tag vom  Burg Kalender 2013, einem sehr individuellen  Geschenk, begleiten lassen.

Zu den Empfehlungen:

>> Halle im Licht und Schatten Magdeburgs, herausgegeben von Heiner Lück
Eine Rechtsmetropole im Mittelalter
Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte, Bd. 19
ISBN 978-3-89812-969-5

Zum Tag der Halleschen Stadtgeschichte erscheint in jedem Jahr ein Buch. Dieser Band enthält Vorträge vom 12. Tag der hallischen Stadtgeschichte im Jahr 2012. Es ging um die Rechtsmetropole Halle im Mittelalter. Es geht um Aspekte des mittelalterlichen Rechts in Halle und dessen Ausstrahlung. zum Gegenstand. Neuester Forschungsergebnisse und moderne methodische Grundlagen ermöglichten den Wissenschaftlern, zentrale Fragen von Recht und Verfassung der Stadt Halle im Hoch- und Spätmittelalter zu beleuchten, z.B. das „Halle-Neumarkter Recht“. Auch Interpretationen zu Roland und Wappen von Halle sind enthalten.
Heiner Lück (Hg.)

>> Das Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2012 …
12,80 EUR
ISSN 1612-8192
ISBN 978-3-89923-298-1

hat der Verlag Janos Stecovics in Verbindung mit dem Verein für hallische Stadtgeschichte e. V. der Stadt Halle (Saale) herausgegeben. Verschiedene Autoren widmen sich in dieser zehnten Ausgabe der Biografie von Felix Graf Luckners zur Zeit des Nationalsozialismus, der Gesellschaft zur Beförderung der deutschen Sprache, Poesie und Beredsamkeit und dem halleschen Bankier und Mäzen Heinrich Franz Lehmann.
Auch die Geschichte des Geisttores, der „vergessene 48er“ Theodor Pösche, der Universitätslehrer und Maler Hermann Schenck und der Maler Erwin Hahs werden beleuchtet.

>> Bernd Göbel, Plastiken – Eines unter Anderen

– Mit Beiträgen von Joachim Penzel und Marcus Golter Preis: 24,95 €, 192 S., geb., 220 x 260 mm, Farb- und s/w-Abb. ISBN 978-3-89812-948-0

Prof. Bernd Göbel feierte in diesem Jahr seinem 60. Geburtstag, das Kunstforum Halle widmete ihm aus diesem Anlass ein Ausstellung (Saalereporter berichtete) und der Mitteldeutsche Verlag gab u.a. dieses Buch heraus. In dem Buch sind Kleinbronzen und Terrakotten ebenso wie größere Projekte im öffentlichen Raum – Brunnen, Denkmäler – dargestellt, die , wie der Verlag schreibt, bei aller gestalterischen Vielfalt … einiges gemeinsam haben “ …sie sind formal wie inhaltlich getragen von humanistischen und ästhetischen Idealen, wie sie die Antike, die Renaissance und die Aufklärung hervorgebracht haben. …“

Hallenser haben spätestens bei der Aufstellung des Göbel-Brunnens auf dem Hallmarkt von ihm gehört. Wegen der Darstellung des Kardinals in seinen Sinnesfreuden gab es vielfältige Diskussionen. Eine ausschnitthafte Darstellung seines Werkes ist genauso in dem Buch enthalten wie ein autobiographischer Abriss und einem Beitrag von Kunsthistoriker Dr. Joachim Penzel.

>> Burg Kalender 2013 im neuen Format zur täglichen Begleitung

Der „Burg Kalender 2013“ ist in diesem Jahr als Wochenkalender im Postkartenformat zu haben, er erscheint zum neunzehnten Mal und enthält Arbeiten ausländischer Studierender an der Burg. Wer ihn benutzt wird informiert und kann in dem handlichen Ringbuch das nächste Jahr organisieren, denn es steht ausreichend Platz für eigene Eintragungen zur Verfügung.

Wie die Hochschule informiert, sind ca. zehn Prozent der an der Burg eingeschriebenen Studierenden ausländischer Herkunft. Mit dem Kalender möchte die Hochschule nicht zuletzt auf den „Hilfsfonds zugunsten ausländischer Studierender“ aufmerksam machen. „Die Spendenmittel werden ausschließlich zur Förderung des Studiums oder zur Behebung sozialer Notlagen ausländischer Studierender verwendet.“

Interessenten erhalten den Kalender gegen eine Spende oder für eine Schutzgebühr in Höhe von 5,00 Euro / ermäßigt 3,00 Euro in der Hochschulbibliothek (frauendo@burg-halle.de).

Fotos: Die Buch-Cover-Fotos haben uns die Verlage zur Verfügung gestellt, das Foto vom Burgkalender stammt von © Falko Gerlinghoff