Stammtisch zum neuen Schulgesetz

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Seit mittlerweile einigen Jahren hat die bildungspolitische Diskussion einen neuen Inhalt: Die Gemeinschaftsschule. Die einen titulieren sie als „Wunderwaffe“ für bessere Leistungsergebnisse, zur Überwindung von Bildungsbenachteiligung und zur Überbrückung des demographischen „Knicks“. Die anderen sehen in dem Projekt eine ideologischen Feldzug gegen das dreigliedrige Schulsystem und haben Angst vor Gleichmacherei und einem allgemeinen Absinken des Niveaus der Schülerinnen und Schüler.

Im Koalitionsvertrag hatten CDU und SPD die Einführung der Gemeinschaftsschule vereinbart; sie ist ein besonderes Anliegen der SPD.  Nachdem das Kabinett im April den Entwurf für ein neues Schulgesetz beraten hat, befindet es sich derzeit im Landtag. Somit könnten die ersten Gemeinschaftsschulen zum Schuljahr 2013/14 ihre Arbeit aufnehmen. Ist die Angst vor der neuen Schulform berechtigt? Was bedeutet eigentlich Gemeinschaftsschule und welche Erfahrungen gibt es aus anderen Bundesländern? Lernen Schülerinnen und Schüler wirklich besser und müssen wir zukünftige Lehrerinnen und Lehrer auf die neuen Herausforderungen vorbereiten?

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen und auch Betroffene zu Wort kommen zu lassen, widmet die FDP Halle ihren nächsten Stammtisch dem Thema „Neues Schulgesetz und die  Gemeinschaftsschule – wird jetzt alles besser?“ Zum Thema wird Marcus Syring, Doktorand in der Abteilung Schulpädagogik der Eberhard Karls Universität Tübingen sprechen, der sich u.a. mit der Expertise zur Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg beschäftigt. Eingeladen wurden dem Landesfachausschusses Bildung der FDP auch Vertreter von Interessenverbänden.

Alle interessierten Bürger sind zum Stammtisch der FDP Halle am 25.10.2012 um 19 Uhr ins Hallesche Brauhaus (Große Nikolaistraße 2) eingeladen.

Quelle und Foto: FDP Halle