Geheimtipp – Tim McMillan & friends zu Gast in Lochwitz

Tim McMillan im "Cirkus Lachewitz" - Foto: H.J.Paasch
Tim McMillan im "Cirkus Lachewitz" - Foto: H.J.Paasch
Tim McMillan im „Cirkus Lachewitz“ – Foto: H.J.Paasch

Hans-Jürgen Paasch hat mal wieder einen Geheimtipp für Veranstaltungen um Halle parat. Am letzten Wochenende war er bei einem besonderen Konzert:

Nun gebe ich wieder einen Geheimtipp für erlesene Veranstaltungen im Umfeld von Halle  preis. Lochwitz ist ein kleiner Ort am Ende der Straße. Daher, es führt ein Weg hin aber  keiner führt weiter. Hier bewohnt der ehemalige Objekt 5er Matthias Augustin, genannt  Matjes, einen denkmalgeschützten Vierseitenhof am Weidengrund. Hier ist das Domizil des „Cirkus Lachewitz“, hier findet das legendäre Frühlingsfest statt.

Am Sonntagnachmittag, den 14. September, fand ein Gitarrenvirtuose aus Australien den Weg an das Ende der Straße. Tim McMillan beherrscht die akustische Gitarre wie nur  Wenige. Aus Seiten und Körper der Gitarre wird ein Klang gebildet, der irgendwo zwischen  Heavy Metal, Joan Baez und spanischem Flamenco liegt. Er selbst nennt es „Goblincore“.

Neben vielen eigenen Titeln werden Led Zeppelin, Metallica, Toto und Depeche Mode gecovert. Aber auf seine Weise klingen selbst Metal und Synthie-Pop eher nach Flamenco.  Einzig der zurückhaltend flüsternde Gesang wurde mir im Laufe des Konzerts etwas zu viel. Tims „friends“ sind Timo Milan (akustische Gitarre) und Axel Bökel (Schlagzeug) Dazu gab es das natürliche Ambiente des Lochwitzer Weidengrunds. Bei Kaffee, Kuchen,
Wüstchen und Bier konnten in der Pause noch einige Gespräche geführt werden, wobei  wegen dem regnerischen Wetter das Konzert in der ausgebauten Scheune stattfand.

Es gibt in diesem Jahr noch weitere Veranstaltungen. Bitte unter www.lochwitz.de selbst  informieren.

Text und Foto: H.-J. Paasch