Gäste kamen aus aller Welt – Stiftung Händel-Haus zieht Bilanz für 2016

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Wiederum über eine positive Bilanz kann sich die Stiftung  Händel-Haus freuen. Im Jahr 2016 besuchten mehr als 30.000 Gäste aus aller Welt, u. a. aus Indien, Australien, Südafrika, Brasilien, Südkorea, Japan, den USA, Finnland, Portugal, Polen, Großbritannien, der Türkei und der Schweiz, das Händel-Haus Museum, das Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus und die Veranstaltungen der Stiftung Händel-Haus. Die Stiftung zog insgesamt mit den Besuchern der Händel-Festspiele und Händel im Herbst circa 80.000 Gäste nach Halle. Seit 2009 blieben die Besucherwerte konstant. Zu den Gästen zählen auch internationale Star-Musiker, wie das Ensemble Rondo Veneziano, Dorothee Oberlinger und die Jazzpianistin und Schlagzeugerin Irène Schweizer.

Die Stiftung Händel-Haus zeigte 2016 neben den bekannten Dauerausstellungen „Händel der Europäer“ und „Historische Musikinstrumente“ im Händel-Haus und „Musikstadt Halle“ im Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus auch die Sonderausstellung „Händel mit Herz – Der Komponist und die Kinder des Londoner Foundling Hospital“. Über 2.400 Gäste buchten exklusive Führungen durch die verschiedenen Ausstellungen in deutscher und englischer Sprache. Ein wahrer Besuchermagnet sind die Händel-Festspiele. Im vergangenen Jahr fanden den gesamten Mai und Juni über 7.300 Gäste den Weg in das Geburtshaus Händels. Aber auch in der Museums­nacht am 23. April 2016 besuchten über 1.200 Menschen das Händel- und das Wilhelm-Friedemann-Bach-Haus.

Die Stiftung dankt im Namen der 80.000 Besucher ihrer Stifterin, der Stadt Halle (Saale), dem Land Sachsen-Anhalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Saalesparkasse gemeinsam mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und Lotto Sachsen-Anhalt.

Insgesamt wurden über 150 Veranstaltungen angeboten. Neben verschiedenen museumspädagogischen Aktivitäten gehören Konzertreihen, Vorträge, Führungen und eine wissenschaftliche Bibliothek zum vielfältigen Angebot der Stiftung. Über 1.000 Besucher kamen zu den Konzertreihen „Musik im Händel-Haus“ und „Focus Bohlenstube“. Aber auch der „Jazz-Sommer“ im Hof des Händel-Hauses erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die fünf Konzertabende waren ausverkauft. Es besuchten auch über 1.700 Kinder die beiden Museen und ihre Veranstaltungen. Dies ist eine Steigerung von mehr als 13 Prozent zum Vorjahr. Grund dafür ist natürlich die musikpädagogische Arbeit, aber auch die zweimalige Durchführung des Projekts „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem Bundesverband Museumspädagogik e. V. Besonders beliebt bei den Gästen des Händel-Hauses ist das Seniorenkolleg von Frau Dr. Zauft. Aber auch der jeden ersten Sonntag im Monat stattfindende „Authentische Klang“ entwickelte sich zu einem echten Geheimtipp.

Geheiratet wurde im letzten Jahr auch im Händel-Haus. Es gaben sich 62 Paare in den historischen Räumen das „Ja-Wort“. Das sind 24 mehr als in 2015. Ebenso buchen gern zunehmend Fremdveranstalter die historischen Räumlichkeiten im Geburtshaus von Georg Friedrich Händel für Events.

Quelle: Stiftung Händel-Haus

 

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