Frauenpower zum Ladies Lunch – Staatsministerin holt 12 Botschafterinnen nach Halle

(c)sr-tm
(c)sr-tm
(c)sr-tm

Munteres Treiben herrschte am Freitag in der „Begegnungsstätte Deutsche Einheit“ in Reideburg. Frauen, die mitten im Leben stehen, kamen zusammen und dazu hatte sich noch hoher Besuch angekündigt. Staatsministerin Cornelia Pieper hatte zwölf Botschafterinnen unter Leitung der Präsidentin des Ambassador Clubs Berlin, Mania Felke, nach Halle eingeladen, um Ihre Stadt vorzustellen  und den Teilnehmerinnen am Ladies -Lunch anlässlich der „Tage der Freiheit“ (Saalereporter berichtete) die Arbeit der Botschafterinnen aus der Sicht von Frauen vorzustellen.  Wer hätte das gedacht, gerade aus Afrika kommen besonders viele Botschafterinnen zum Diplomatischen Dienst nach Deutschland. Davon konnten sich die Damen, die am Ladies-Lunch im Genscher-Haus teilnahmen, überzeugen.

Die Botschafterin Jamaikas, I.E. Joy Elfreda, hielt  ein Referat zum Thema „Der diplomatische Dienst – eine Herausforderung für Frauen?!“. Die Teilnehmerinnen der Veranstaltung erfuhren, dass sich auch Frauen in dieser gehobenen Position neben ihrer beruflichen Verantwortung  mit den alltäglichen Problemen wie Koordinierung von Familie und Beruf  beschäftigen müssen. Bevor die Botschafterinnen in der Begegnungsstätte eintrafen, hatten sie sich schon zusammen mit der Staatsministerin mit der Stadt Halle vertraut gemacht. Sie besuchten u.a. die MLU und die Ausstellung „Emil Nolde – Farben heiß und heilig“ – davon schwärmte die Botschafterin aus Ghana besonders. Zu den Botschafterinnen, die Halle besuchten,  gehörten I.E. Joy Wheeler aus Jamaica, I.E. Clementine Shakembo Kamanga aus dem Congo, I.E. Anita Cristina Escher Echeverría aus El Salvador, I.E. Kornelija Utenska-Gligorovska aus Macedonien, I.E. Ethel Davis aus Liberien, I.E. Sarojini Seeneevassen-Frers aus Mauritius, I.E. Maria Cleofe Natividad aus den Philippinen, I.E.Aminatou Batonre Gaoh aus Niger, I.E. Thi Hoang Anh Nguyen aus Vietnam, Sitona Abdalla Osman aus dem Süd-Sudan, Hawa Ba Keita aus Mali, Maria Cristina Rodrigues de Almeida Pereira aus Cape Verde.

Erfreulich an dem Treffen war auch, dass eine Hallenserin, die in ihrer politischen Funktion weit in der Welt herumgekommt, ihre Heimatstadt nicht vergisst, sondern die Welt nach Halle holt. Soviel Zuwendung tut in diesen politisch turbulenten Zeiten der „halleschen Seele“ gut.

Gisela Tanner

Fotos: Thomas Mergen Fotostream