Franckesche Stiftungen – Meilenstein im Antragsprozess „Auf Weg zum UNESCO Welterbe“

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Freude bei den Franckeschen Stiftungen, Ende Oktober erhielten sie  die Nachricht aus Paris: Der Antrag auf Aufnahme in das UNESCO-Welterbe hat die formelle Prüfung bestanden. Diese Prüfung ist weltweit die Voraussetzung dafür, dass eine Einrichtung ihren Antrag wirklich einreichen darf. Damit sind die Franckeschen Stiftungen in eine neue Phase des Antragsprozesses eingetreten: Am 16. Dezember 2014 wird der 400-seitige Antrag den Regularien entsprechend anlässlich einer Kabinettsitzung der Landesregierung in Magdeburg übergeben. Von dort aus wird er über die Kultusministerkonferenz Anfang des Jahres 2015 an das Welterbezentrum in Paris zur  Begutachtung weitergeleitet.

„Das ist ein weiterer Meilenstein im Antragsverfahren. Jetzt können wir uns darauf konzentrieren, die Bewerbung der Franckeschen Stiftungen um Aufnahme in das UNESCO-Welterbe mit einer Reihe gezielter Maßnahmen und in Zusammenarbeit mit vielen aktiven Partnern tief in der Region zu verankern.“ sagt Dr. Thomas Müller-Bahlke, Direktor der Franckeschen Stiftungen.

Einladung zum Welterbeabend 2.0

„Auf dem Weg zum UNECSCO-Welterbe“ geht in die nächste Phase. Am 20. November 2014 laden die Franckeschen Stiftungen zum zweiten Welterbe-Abend ein. Ein Hörspaziergang wird diesmal durch das nominierte Welterbe führen. Alle Hörspaziergänger müssen vorab auf der Website der Franckeschen Stiftungen vorbeischauen, sich die Datei des Rundgangs auf ihr Audiogerät überspielen, Kopfhörer einstöpseln und sich 18 Uhr vor dem Francke-Wohnhaus einfinden. Geleitet vom Hörspaziergang werden die Gäste des Abends die Geschichte und Bedeutung der Gebäude der historischen Schulstadt aus Sicht des UNESCO-Antrages kennenlernen und können im Anschluss mit dem UNESCO-Beauftragten Prof. Dr. Holger Zaunstöck ins Gespräch kommen.

 Mobiler Foto-Box-Wohnanhänger für UNESCO-Unterstützung gesucht

Mit der Fotoaktion „Wer, wenn nicht wir“ hat das Stadtmarketing Halle den Bewerbungsprozess der Franckeschen Stiftungen aktiv unterstützt. Ab Dezember 2014 startet auch hier eine neue Phase: Eine Foto-Box auf Rädern wird auf Tour gehen, um noch viele Welterbe-Botschafter-Stimmen via Fotos einzusammeln. In einem Wohnwagenanhänger, umgebaut als mobiles Fotostudio, sollen auf Festen oder Messen Selfie-Bekenntnisse zur UNESCO-Bewerbung aus Halle gesammelt und online veröffentlicht werden. werden. Dafür bittet das Stadtmarketing  um Hilfe: Gesucht wird ein günstig abzugebender Wohn- oder ehemaliger Imbisswagen.

Quelle: Franckesche Stiftungen Halle www.francke-halle.de