Fotoausstellung „Eyes on darkness“ im Elisabeth-Krankenhaus

Auf die  Friedensbemühungen einer vom Terrorregime der Roten Khmer traumatisierten Gesellschaft wirft die Fotoausstellung „Eyes on Darkness“ einen Blick. Gezeigt wird die Wanderausstellung vom 5. bis 30.1.2013 in Halle im Foyer des Elisabeth-Krankenhauses.

Zum Hintergrund: Zwischen 1975 und 1979 fielen mindestens 1,7 Millionen Menschen den Roten Khmer zum Opfer, die Kambodscha in einen kommunistischen Staat verwandeln wollten. Mehr als 30 Jahre nach dem Ende dieser Diktatur wird den noch lebenden Hauptverantwortlichen vor einem Tribunal mit internationaler und kambodschanischer Rechtsprechung der Prozess gemacht.

Die Fotoausstellung vermittelt Eindrücke von der Arbeit des Zivilen Friedensdienstes. Sie stellt Menschen in den Mittelpunkt, die kreative Wege gehen, um die Diktatur der Roten Khmer zu verarbeiten. Großformatige Bilder und vertiefende Texte geben den Opfern ein Gesicht und eine Stimme. Konzipiert und fotografiert wurde „Eyes on Darkness“ von Felix Koltermann und Kerstin Kastenholz.

Der Friedenskreis Halle e.V. und die Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt laden alle Hallenser und Hallenserinnen herzlich ein sich die Ausstellung anzuschauen. Es gibt auch eine Abendveranstaltung am 14.1.2013 um 19 Uhr. Die „Ausstellungsmacherin“ Kerstin Kastenholz wird an diesem Tag von ihrer Arbeit in Kambodscha, von der Vergangenheitsaufarbeitung der betroffenen Menschen und der Entstehung der Ausstellung berichten.

Die Ausstellung und die Abendveranstaltung werden vom Friedenskreis Halle e.V. in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen des Projekts „Engagiert für Frieden und Entwicklung“ organisiert.

Quelle und Bereitstellung Foto: Friedenskreis Halle