Einladung zur HFR-Studie im Light Cinema Halle-Neustadt

(c) T.Mergen
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Maren Kießling lädt Interessierte ein, an einer   HFR-Studie im Light-Cinema in Halle-Neustadt teizunehmen. Beginn ist am Freitag, den 29.4. um 11 Uhr.

Hintergrund:

Neue Techniken wie 3D, HFR, 4K, etc. sollen zu einer immer größeren Immersion führen, schaffen neue Ausdrucksmöglichkeiten und brauchen neue theoretische Grundlagen. Maren Kießling befasst sich für ihre Doktorarbeit „Das Kino der Zukunft“ u.a. mit den Auswirkungen von HFR (Higher Frame Rate), einer höheren Bildrate, in Hinblick auf die menschliche Wahrnehmung und erforsche deren Auswirkung auf die Bilddramaturgie im zukünftigen Kino. [Notiz: Bereits der Hobbit wurde in 48fps gezeigt und Ang Lee präsentiert auf der NAB am 16.April seinen Film in 120fps.]

Nach der Sichtung des Kurzfilms INVINCIBLE in den Bildraten 24fps, 48fps und 96fps (3 x 9min) sowie einmal in einer variablen Bildrate und Ausschnitten im Vergleich erfolgt anschließend die Befragung des Publikums mit Hilfe eines Fragebogens. (Dauer insgesamt: ca. 1h)

INVINCIBLE begleitet einen Kickboxer auf dem Weg seiner Entscheidung (Regie: Anna Furrer, Rafael Kistler). Der Kurzfilm entstand im Rahmen des Forschungsprojekts „Digitized Reality“ der Zürcher Hochschule der Künste unter der Leitung von Prof. Christian Iseli. Gedreht wurde der Film in 96fps. Mit Hilfe ausgeklügelter Algorithmen entstanden in der ­Postproduktion Versionen in 24fps und 48fps. Eine ­experimentelle Version weist zudem variable Bildraten auf.

Die Diskussion über HFR soll sich nicht auf Testaufnahmen beschränken. Erst beim Eintauchen in einen narrativen Kontext sind differenzierte ­Rückschlüsse auf die ­Wirkung hoher Bildraten möglich.

Die Ergebnisse dieser Befragung sind ausschlaggebend für die Betrachtung von HFR im Kontext des Kinos der Zukunft. Mehr Informationen zur Dissertation finden Sie unter http://www.marenkiessling.de/futurecinema.htm.

(Eintritt: 2,-/ erm. 1,-€).

Kartenreservierung über
maren.kiessling@googlemail.com oder maren.kiessling@medienkomm.uni-halle.de

Quelle: Maren Kiesling