Die Stadt Halle informiert – Fälle von Masern aufgetreten

© saalereporter
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Wie die Stadt Halle informiert, sind in Halle sind drei bestätigte und zwei Verdachtsfälle der hochinfektiösen Masern-Erkrankung aufgetreten. Vier der Kinder besuchen die Grundschule Riesenklein. Der fünfte Fall ist im Elisabeth-Gymnasium registriert worden. Die Schulen wurde durch den zuständigen städtischen Fachbereich Gesundheit informiert.

Die Stadt empfiehlt Eltern dringend, den Impfstatus von Kindern im Impfausweis zu überprüfen. Der Impfstatus ist korrekt, wenn im Kleinkindalter zwei Impfungen gegen Masern vorgenommen worden sind. Gegebenenfalls sollten die Impfungen umgehend nachgeholt werden. Die Impfungen werden vom Haus- oder Kinderarzt kostenfrei verabreicht. Da es sich bei Masern um eine hochinfektiöse Krankheit handelt, prüft die Stadt derzeit ein vorläufiges Schulbetretungsverbot für jene Schüler der Schule Riesenklein, die unzureichend geimpft sind. Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz.

Krankheit und potenziell Gefährdete: Besonders ansteckungsgefährdet sind Personen, die bislang nicht an Masern erkrankt waren, Ungeimpfte und unvollständig Geimpfte, Säuglinge, Kleinkinder und chronisch Kranke. Masern werden durch Viren beim Sprechen, Husten oder Niesen (Tröpfcheninfektion) übertragen. Die Ansteckungsfähigkeit besteht bereits 5 Tage vor bzw. 4 Tage nach dem
Hautausschlag. Die Erkrankung beginnt mit Fieber, Entzündungen der Augen, Schnupfen, Husten und einem geröteten Gaumen. Nach wenigen Tagen entsteht ein Hautausschlag mit bräunlich, rosafarbenen Flecken. Häufig werden auch weiße Flecken an der Mundschleimhaut beobachtet, die für Masern typisch sind. Einhergehende Komplikationen: Mittelohrentzündung, Lungenentzündung, Durchfälle, sowie eine Entzündung des Gehirns.

Quelle: Stadt Halle