Die Burg wird 100 und feiert mit vielseitigem Programm und Partnern

Burg 100 PK

Unter großem medialen Interesse stellten der Rektor der Burg, seine Mitarbeiter und Partner in der vorigen Woche das Programm zum Jubiläumsjahr der halleschen Kusthochschule vor. Doch es soll nicht nur gefeiert werden, auch ein Blick auf die Geschichte, in die Zukunft  und auf die besonderen Potentiale ist geplant.

Am ersten Juli 2015 trat der Architekt Paul Thiersch sein Amt als Direktor der „Burg“ an, das gilt als Geburtsstunde der Hochschule. Seither gab es eine wechselvolle Entwicklung. Im Jubiläumsjahr soll es einen Einblick in den Stand und in die Zukunft der Bildungseinrichtung geben. Zusammen mit Partnern aus dem In- und Ausland wird in Symposien, Workshops, Ausstellungen und vielen Aktionen auf das Jubiläum aufmerksam gemacht. Es wird ein Programm geboten, das Studierende, Alumni und Lehrende gemeinsam gestalten. Nicht nur in Halle wird es Aktionen geben, sondern auch in Sachsen-Anhalt und dem Ausland.

Speziell für das Jubiläum wurde ein visuelles Kommunikationskonzept entwickelt, in dessen Mittelpunkt das Prinzip sich dynamisch wandelnder Flächen steht und eine eigens entwickelte Wortmarke. Dieses Konzept lehnt sich an das neue  Erscheinungsbild der Burg an.

Schon seit 15. November ist in Chemnitz eine Ausstellung von Werken Studierender der Fachrichtung Keramik/Glasgestaltung zu sehen, „The Power of Making“.Vom 15. Januar bis zum 22. Februar 2015 ist in der Burg Galerie im Volkspark die Ausstellung „Die 100 besten Plakate der Burg“ zu sehen. Vor der Ausstellung wurde ein begrenzter Wettbewerb ausgelobt. Offiziell wird das Jubiläum am 6. Februar mit einem Festakt eröffnet, anschließend gibt es die äußert beliebte Modenschau und eine Party. Eine weitere Ausstellung in der Burg Galerie im Volkspark beschäftigt sich mit den Büchern der Burg.

In Magdeburg wird von März bis Mai die Ausstellung Figur und Gefäß zu sehen sein. Weitere Ausstellungs- und Veranstaltungsthemen sind „Die Professoren der Burg“. In Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen entsteht die Ausstellung Assoziatstionsraum Wunderkammer – Zeitgenössische Kunst und Design zur Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen. Dazu gibt es mehrere Symposien.

Vom 26. bis 29. Mai heißt es dann „Die Burg feiert“. Die Studierenden der Burg zeigen Projekte, Interventionen mit Musik und Tanz, mit Kunst und Design. Internationale Gäste und enge Freunde werden dabei sein und  auf dem Campus und in der Stadt Zeichen setzen. Im Rahmen der Jubiläums wurden auch Partnerhochschulen und Partnerstädte von Halle eingeladen,    für die Burg Fahnen zu gestalten. Diese sollen im Mai auf dem Campus und in der Stadt wehen.

Ein Symposium widmet sich dem Design un der DDR, das maßgeblich von der Burg bestimmt wurde. Am 18./19. Juli erwartet wieder die Jahresausstellunbg der Burg die Besucher. Weiter geht es bis zum Jahresende 2015 und darüber hinaus mit Ausstellungen zu den Themen Textil und design, Multimedia und mit Schmuckausstellungen. Vom 16. November 2015 bis zum 14. Februar 2016 widmet das Kunstmuseum Moritzburg der Kunsthochschule eine eigene Ausstellung. Das Jubiläumsjahr wird u.a. durch den Freundeskreis der Hochschule, durch die Kulturstiftung des Bundes, die Sparkasse, die HWG, aber auch von derSstadt Halle und dem Bundesland Sachsen-Anhalt unterstützt.

Ab Ende Dezember 2014 wird eine Webseite speziell für das Jubiläum eingerichtet.