Die Bundeswehr in der deutschen Außenpolitik

Die Sicherheitspolitik gehört zu den Politikfeldern, die sich seit der Vereinigung Deutschlands fundamental verändert haben. Noch vor wenigen Jahren wäre es ausgeschlossen gewesen, dass deutsche Soldatinnen und Soldaten sich in Afghanistan im Kampfeinsatz oder am Horn von Afrika im Antiterroreinsatz befinden. Deutsche Streitkräfte stehen heute auf dem Balkan, sollen die Sicherheit Deutschlands am Hindukusch verteidigen, sichern die Präsidentschaftswahlen im Kongo, patrouillieren vor der libanesischen und somalischen Küste und beteiligen sich am Einsatz in Mali.

Mit dieser Veränderung hat die deutsche Sicherheitspolitik einen langen, innenpolitisch äußerst umstrittenen Weg zurückgelegt. Die Rolle militärischer Macht in der Sicherheitspolitik wurde neu bewertet und der Weg für eine aktivere Rolle Deutschlands beschritten.

Am 15.05. lädt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zu einer Veranstaltung zu diesem Thema ein:“Die Bundeswehr als Instrument deutscher Außenpolitik“. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verband der Reservisten der Bundeswehr e. V., Landesgruppe Halle, der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e. V. Sektion Halle und dem Lehrstuhl „Internationale Beziehungen und europäische Politik“ der MLU Halle-Wittenberg (Prof. Johannes Varwick) statt.

„Die Bundeswehr als Instrument deutscher Außenpolitik?“
Mittwoch, 15. Mai 2013
19:00 bis ca. 20:30 Uhr
Halle
Stadthaus Halle (Saale)
Großer Saal,
Marktplatz 2
06108 Halle (Saale)

Die Veranstaltung steht allen Bürgern offen. Mit Fax, per Post oder E-mail anmelden:
Tel: 03 45.6 86 96 11
Fax: 03 45.6 86 96 13
birgit.kansy@freiheit.org
Schönnewitzer Str. 9a
06116 Halle

Quelle: Friedrich-Naumann-Stiftung Halle