Deutsche Forschungs-gemeinschaft unterstützt Leukämieforschung in Halle

Foto: (c) MLU - Prof. Dr. C. Müller-Tidow und PD Dr. Lutz Müller (sitzend) diagnostizieren eine akute Leukämie am Mikroskop.
Foto: (c) MLU - Prof. Dr. C. Müller-Tidow und PD Dr. Lutz Müller (sitzend) diagnostizieren eine akute Leukämie am Mikroskop.
Foto: (c) MLU – Prof. Dr. C. Müller-Tidow und PD Dr. Lutz Müller (sitzend) diagnostizieren eine akute Leukämie am Mikroskop.

Eine Arbeitsgruppe der Universitätsmedizin Halle (Saale) unter Leitung von Professor Dr. Carsten Müller-Tidow erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Forschungsförderung in Höhe von 510.000 Euro. Die Hämatologen und Onkologen beschäftigen sich mit der Erforschung molekularer Mechanismen, die zur Entstehung von Leukämien („Blutkrebs“) und anderen Krebserkrankungen führen. Das Ziel der Forscher ist die Entwicklung neuer Therapiestrategien. Den Schwerpunkt bildet dabei die Akute Myeloische Leukämie. Prof. Müller-Tidow, Direktor der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV, hat diese Forschungen in Münster begonnen und setzt diese nun in Halle mit seinem Team fort.

Professor Müller-Tidow beschäftigt sich seit vielen Jahren in seiner wissenschaftlichen Arbeit mit akuten Leukämien und anderen Krebserkrankungen. Er erforscht dabei unter anderem die epigenetische Genregulation. Er ist für seine Arbeiten mehrfach ausgezeichnet worden. So entdeckte der Hämatologe und Onkologe bereits mehrere Leukämie-verursachende Gene und neue Therapieansätze.

Quelle: MLU Halle