Demonstration zur Zukunft der Elbe am 22. Mai 2016 in Magdeburg

Foto: © H.-J. Paasch
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Unserem Autor Hans-Jürgen Paasch gelang dieser Schnappschuss während der Übergabe von“ Neptuns Forderungen“ an die Umweltministerin von Sachsen-Anhalt, Frau Prof. Dr. Claudia Dalbert.

Die Aktion von Umweltaktivisten erfolgte anlässlich der Regionalkonferenz zum Gesamtkonzept Elbe, und damit auch der Saale.

Die Begründung der Initiative:

Angesichts der Umweltprobleme an der Elbe ist ein Umdenken unbedingt erforderlich. Durch den Ausbau und die Schotterung der Buhnen und des Elbeufers soll erreicht werden, dass weniger Wasser die Elbe herabfließt. Gleichzeitig wird jedoch die Fließgeschwindigkeit erhöht und damit auch die Sohleerosion. Das Bett der Elbe wird immer tiefer, die auch für den Hochwasserschutz wichtigen Auen trocknen aus.

Die Initiatoren von BUND, NABU, WWF und der Bürgerinitiative Pro Elbe fordern die Erstellung eines Gesamtkonzeptes für Elbe und Saale, in der die Naturschutzbelange eine größere Bedeutung einnimmt. Auch durch das zurückgehende Transportvolumen muss die Priorität von der Funktion als Wasserstraße, hin zum Schutz der Natur gehen. Nicht nur die Transportwirtschaft, auch der Tourismus ist ein großer Wirtschaftsfaktor.

Die fortschreitende Soleerosion muss unbedingt gestoppt werden um die einmalige Auenlandschaft im UNESCO Biosphärenreservat Mittelelbe erhalten zu können. Eine grundlegende Neukonzeptionierung des Stromregelungswerks ist unumgänglich. Daraus ergibt sich, dass auch der geplante Saalekanal nicht in dieses neue Konzept passen kann.

Quelle und Foto: Hans-Jürgen-Paasch

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