Das neue theater wird 35 und feiert mit Festwoche

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Gleich mehrere Veranstaltungen laden anlässlich des Theaterjubiläums in die Saalestadt ein.

Das Programm der Jubiläumswoche ist auch abrufbar unter: http://www.buehnen-halle.de/festwoche_35_jahre_nt

Hier eine Auswahl der Veranstaltungen BERTOLT BRECHT: FLÜCHTLINGSGESPRÄCHE –

Konzert: MARTIN REIK QUARTETT – JAVA FIVE – The Art of Vocal Swing – DAS KATZENHAUS

Am zweiten Tag der Jubiläumswoche »35 Jahre nt«, Dienstag, den 5. April, um 20:15 Uhr, gibt es Musik vom »Martin Reik Quartett« im Schaufenster des neuen theaters Halle.

 Die Band spielt Stücke von Michael Jackson, Adele, Katy Perry, Depeche Mode, White Stripes, The Doors, Nirvana, Kurt Weill, Manfred Krug, AC/DC, Rihanna, Velvet Underground, Daft Punk, Prince, Amy Winehouse, den Beatles und natürlich auch Jazz- und Bossa-Standards.

Viele Jahre war der nt-Schauspieler und Musiker Martin Reik auf der Suche nach Mitstreitern, die mit ihm den Traum einer eigenen Band verwirklichen. Martin Reik hat sie gefunden und seit drei Jahren arbeiten sie zusammen: Ralf Schneider ist hauptberuflich in der Staatskapelle als Percussionist zugange. Thomas Schildt ist von Beruf Orgelbauer und hat eine eigene Werkstatt in Halle. Frank Venske ist Hochschuldozent in Merseburg und hat für dieses Projekt erstmals seit der Wende seine alte – in der DDR gebaute – E-Gitarre ausgekramt. Martin Reik selbst ist nicht nur Theaterschauspieler, sondern dreht auch für Film- und Fernsehen, und produziert Theatermusik.

Karten für das Konzert (zum Preis von 18,- Euro / erm. 9,- Euro) gibt es an der Theater- und Konzertkasse, unter 0345 – 5110 777 sowie www.buehnen-halle.de.

BERTOLT BRECHT: FLÜCHTLINGSGESPRÄCHE

Eine szenische Lesung im Rahmen der Jubiläumswoche »35 Jahre nt«

Im Rahmen der Jubiläumswoche »35 Jahre nt« veranstaltet das neue theater Halle am Mittwoch, 6. April, 20:15 Uhr, die szenische Lesung »Bertolt Brecht: Flüchtlingsgespräche« im Schaufenster. Es lesen unter anderem Karl-Fred Müller, Martin Reik und Florian Stauch.

Bertolt Brechts zu Beginn der 1940er Jahre verfassten Dialoge in »Flüchtlingsgespräche« erzählen vom Alltag der aus Deutschland Vertriebenen, zu denen der Autor selbst auch gehörte. Bereits 1933 verließ Brecht Deutschland und suchte Exil in Prag, Wien, Zürich, Dänemark und den USA. Seine Eindrücke verarbeitete er in einer Art »Selbstgespräch zu zweit« in besagtem Fragment »Flüchtlingsgespräche«: Dort unterhalten sich der Physiker Ziffel und der Arbeiter Kalle in einem finnischen Bahnhofsrestaurant über Pässe, Pornografie, Zigarren und Demokratie. Sie befinden sich als politische Flüchtlinge zwischen den Welten, zwischen den Möglichkeiten einer Heimat. Der Text legt in humoristisch-verzweifeltem Ton die Verhältnisse geflüchteter Menschen während des Zweiten Weltkrieges frei, ohne in eine moralische Ästhetik abzugleiten. Der Stoff ist von erschütternder Aktualität: Die Würde des (schutzlosen) Menschen bleibt ein stets zu bewahrendes Gut und die Verantwortung der Schutzgebenden.

Es gibt einen weiteren Termin für die Szenische Lesung: Freitag, 22. April 2016, 20:15 Uhr, im Schaufenster.

Regie: Katharina Brankatschk | Dramaturgie: Sophie Scherer | Bühne: Jens Richter | Kostüme: Claudia Hoppe | Mit: Florian Stauch, Karl-Fred Müller, Martin Reik | Gast: Salar Hassan

Karten für die Lesung (zum Preis von 10,- Euro / erm. 5,- Euro) gibt es an der Theater- und Konzertkasse, unter 0345 – 5110 777 sowie www.buehnen-halle.de.

 

JAVA FIVE – The Art of Vocal Swing

In der Jubiläumswoche »35 Jahre nt« kommt die Swing-Combo »Java Five« endlich wieder an das neue theater Halle: Am Mittwoch, den 6. April, um 19:30 Uhr, ist das Ensemble der fünf gut aussehenden jungen Herren im Großen Saal zu erleben.

 Die virtuosen Darbietungen von »Java Five« sorgen seit langem europaweit für gefeierte Konzerte. In ihrem Soloprogramm, mit dem die Sänger auch in Asien Konzertsäle füllen, benötigen sie keine Band, denn den Bigbandklang erzeugen sie selbst: Schließen Sie die Augen, öffnen Sie die Ohren und genießen Sie »Java Five« live mit Trompeten, Posaunen und Kontrabass – unterstützt durch einen Gitarristen!

Feines Saitenspiel, originelle Instrumentalimitationen und amüsante Moderationen sind die Markenzeichen von »Java Five«. Die Begeisterung für den Vocal Swing der 1930er und 40er Jahre sprießt dabei aus jeder Pore. Das Ensemble pflegt das Erbe der legendären Mills Brothers mit Hingabe, feinem Witz und Charme. Songs zwischen Sentimentalität, Persiflage und trockenem Humor erzählen vom Leben und verbreiten vorzügliche Laune. Das Quintett zelebriert den zeitlosen Esprit der Swingmusik, lebt ihn und wird so zum puren Vergnügen, nicht nur für Swing- und Jazzfans.

DAS KATZENHAUS
von Samuil Marschak | Im Rahmen der Jubiläumswoche »35 Jahre nt«

Seit mehr als vier Jahren ist die beliebte Inszenierung des Thalia Theaters „Das Katzenhaus“ im Repertoire des Schauspiels zu finden und darf deshalb auch in der Jubiläumswoche »35 Jahre nt« nicht fehlen: »Das Katzenhaus« ist am Sonntag, 10. April, um 11:00 Uhr, im Schaufenster zu sehen. Die junge Regisseurin Kalma Streun hat dieses Stück in einer eigenen Fassung für Zuschauer ab 4 Jahren inszeniert.

Zum Inhalt: Die Fürstin Koschka bittet zum Empfang: Voller Stolz auf ihr Anwesen lädt sie die Nachbarschaft in ihr palastähnliches Haus ein. Doch während drinnen die Party stattfindet, regnet und stürmt es draußen. Flehend meldet sich ungebetener Besuch: Zwei Kätzchen, verwaist und obdachlos, suchen ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen. Der Diener jagt sie wie Bettler davon. Und plötzlich geschehen ungeahnte Dinge: Während die Gesellschaft sich auflöst, fallen aus dem Kamin glühende Scheite. Der Palast steht bald in Flammen! Nun steht die Dame sehr allein da in der verregneten Nacht. Der Hahn muss zu früh raus, um ihr Obdach zu geben, im Ziegenstall findet sich kein Platz, ebensowenig bei Frau Schwein. Nur im Katzenhaus am Dorfrand, einer verfallenen Hütte, könnte sie jetzt noch unterkommen. Doch wird man ihr dort Einlass gewähren – ihr, die die beiden Kätzchen so rüde des Hauses verwiesen hat?

Karten (zum Preis von 10,- Euro / erm. 5,- Euro) gibt es an der Theater- und Konzertkasse, unter 0345 – 5110 777 sowie www.buehnen-halle.de.

Weitere Termine:
Sonntag, 3. April, 15 Uhr | Mittwoch, 18. Mai, 10 Uhr | Donnerstag, 19. Mai, 10 Uhr | jeweils im Schaufenster

Quelle: Bühnen Halle