Das kann nur der Anfang sein – „Grüne“ zum Radverkehrsplan

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Heute stellt das Verkehrsministerium seinen Radverkehrsplan vor. Dazu Statements der Vorsitzenden und verkehrspolitischen Sprecherin der Fraktion, Cornelia Lüddemann:

 „Der Radverkehrsplan des Landes Sachsen-Anhalt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Endlich kann beim Radwegeneubau von einer systematischen Priorisierung gesprochen werden. Auch wenn über einzelne Bewertungskriterien gestritten werden kann, bringt der Radverkehrsplan mehr Transparenz – für alle Beteiligten.“

Der Radverkehrsplan ist aber nur ein Baustein, um den Radverkehr in Sachsen-Anhalt zu fördern. Nur wenn die finanziellen Landesmittel – wie im Koalitionsvertrag festgeschrieben – für den Radwegebau spürbar erhöht werden, erreichen wir auch mehr Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer. Die Zahl der Radverkehrsunfälle muss sinken.“

Die Kompetenzunklarheiten zwischen den Ministerien müssen beendet werden. Die bisherige Zersplitterung der Zuständigkeiten bremst den Radverkehr seit Jahren aus. Hier muss der von uns in den Koalitionsvertrag geschriebene Radverkehrskoordinator, verortet im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, seine Arbeit ansetzen. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vertraut darauf, dass Minister Thomas Webel den Weg zur aktiven Koordination der bisher getrennt handelnden Akteure findet. Am Ende brauchen wir eine deutliche Qualitätssteigerung beim Radverkehr auf der ganzen Breite.“

Quelle: Bündnis 90/die Grünen