Bühnen Halle – OB Wiegand und Kultusminister Dorgerloh trafen sich zu Gesprächen

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Die Problematik der Kürzungen für die TOOH (Theater, Oper und Orchester GmbH Halle) seitens des Landes erfordert einen neuen Vertrag für die halleschen Bühnen. Wie die Stadtverwaltung informiert, haben sich im Rahmen der Verhandlungen über einen fünfjährigen Theatervertrag für die  TOOH   Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und Kultusminister Stephan Dorgerloh am Montag, dem 17. Februar 2014, über Eckpunkte verständigt. Das Land habe deutlich gemacht, dass Haustarifverträge keine Basis für eine langfristige Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land als Zuwendungsgeber und der Stadt als Träger der TOOH bilden. Der Landtag hatte im vergangenen Jahr beschlossen, dass erst nach Abschluss der Strukturanpassung Mittel für die Dynamisierung bereit stehen.

„Strukturanpassungsmittel stehen jetzt zur Verfügung, nicht irgendwann, deshalb sind erste Strukturanpassungen notwendig“, fasst Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand das Ergebnis des Gespräches zusammen. Der Entwurf der Stadt sieht vor, dass alle Sparten der TOOH und das A-Orchester erhalten bleiben. Diesen Vorschlag hat der Kultusminister ausdrücklich begrüßt. Einzelheiten werden in den nächsten Tagen zwischen beiden Seiten besprochen.

Auf der Grundlage dieses Ergebnisses will das Kultusministerium nun einen Vertragsentwurf erarbeiten, der geprüft und in den Gremien des Landes und der Stadt besprochen werden soll. Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand wird dann den Vertragsentwurf dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorlegen.

Quelle: Stadt Halle