Bombenfund versetzte Bewohner von Heide Süd in Aufregung

Gestern Nachmittag meldete die Pressestelle des Oberbürgermeisters einen Bombenfund in Heide Süd. Der Krisenstab der Stadt nahm seine Arbeit auf. In einem Radius von 500 Metern wurden die Bewohner mit Hilfe der Feuerwehren von Dölau, Nietleben, Passendorf, Neustadt und Lettin evakuiert. Über Bürgertelefone konnten sich Betroffene informieren. Auch Polizeikräfte waren im Einsatz. Zunächst sollte die Evakuierung um 20 Uhr abgeschlossen werden. Als Unterkünfte standen  das Kulturzentrum Halle-Neustadt, Am Stadion 6, und die Turnhalle, Am Stadion 8, zur Verfügung. Dort standen  Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes bereit und versorgten die Betroffenen u.a. mit Tee.

Neben den beiden Betreuungsstandorten für Evakuierte, Am Stadion 8 und Am Stadion 6, wurden  zusätzlich zwei Busse der Havag an der Haltestelle Yorckstraße bereigestellt. Insgesamt waren 244 Feuerwehr-, Polizei- und Rettungkräfte im Einsatz. Weitere, rund 70 Kräfte, standen in Bereitschaft. Um 19.42 Uhr stieg die Zahl der Einsatzkräfte  von Feuerwehr, Polizei und Rettungskräften auf 251, 109 Bereitschaftskräfte standen bereit. Um 20.11 Uhr hielt die Evakuierung der Gebäude innerhalb des gefährdeten Bereichs an.

Auch um 20.42 Uhr hielt die Evakuierung an, zu dieser Zeit wurden 133 Personen in den Betreuungsbereichen Am Stadion 6 und Am Stadion 8 versorgt. Busse brachten die Evakuierten von der Haltestelle Yorckstraße aus zu den Betreuungsstandorten. Der Bereich für die geplante Sprengung war vorbereitet. Vor Ort waren 269 Einsatzkräfte, 128 standen in Bereitschaft. Um 21.18 Uhr erklärte der Krisenstab die Evakuierug  für abgeschlossen. die Bomben wurden zum vorbereiteten Sprengplatz transportiert, um sie  kontrolliert zu zünden.

Die Sprengung  erfolgte um 22.25 Uhr. Um 22.37 meldete die Pressestelle aus dem Büro des Oberbürgermeisters, dass die Sprengungen erfolgreich verlaufen sind und die Rückverlegungen der Evakuierten durch die Hilfs- und Einsatzkräfte beginnt. Das war ein Tag, den die Betroffenen nicht so schnell vergessen werden.

Quelle: Stadt Halle