Bahnknoten Halle – Neue Maste für die Oberleitung

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Deie Deutsche Bahn informiert –  Für die jetzt anstehenden Arbeiten beim Umbau des Bahnknotens Halle (Saale) sind lärmintensive Rammarbeiten notwendig.
Bis zum April 2014 werden in einer ersten Bauphase 34 neue Masten für die elektrischen Oberleitungen aufgestellt. Die Rammzeit jedes einzelnen Fundaments beträgt 15 bis 30 Minuten. Die Maste werden auf Stahlpfähle gesetzt, die in den Boden neben dem Gleis eingerammt werden. Dafür müssen teilweise Gleisabschnitte gesperrt werden, was nur zu verkehrsschwachen Zeiten am Wochenende möglich ist.

Im Einzelnen sind das am 23.11.2013, 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr und 24.11.2013, 7:00 Uhr bis 14:00 Uhr, 9 Maste im Bereich nördlich der Berliner Brücke sowie ein Mast südlich des Birkhahnweges, am 29.11.2013, 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr, drei Maste nördlich der Berliner Brücke, am 02.12.2013 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr sechs Maste im Bereich der Volkmannstraße, am 07.12. 2013, 9:15 Uhr bis 14:15 Uhr, je ein Mast nördlich der Berliner Brücke und südlich des Birkhahnweges, am 02.02.2014 7:00 Uhr bis 19:00 Uhr, 10 Maste zwischen Birkhahnweg und Berliner Brücke, am 03.02.2014 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, ein Mast im Bereich der Volkmannstraße, am 04.02.2014 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, drei Maste im Bereich der Volkmannstraße.

Geringe zeitliche Abweichungen sind aus bautechnologischen und witterungstechnischen Gründen möglich.

Bereits im Oktober 2012 haben die Arbeiten für die Modernisierung der Zugbildungsanlage Halle (Saale) begonnen. Ende 2015 soll ein Teil der Anlage in Betrieb genommen werden. Im April 2017 ist die Inbetriebnahme der gesamten Anlage geplant.

Die Deutsche Bahn bittet  die Anwohner um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Der Eisenbahnknoten Halle (Saale) wird in den kommenden Jahren umfassend modernisiert. Die Gesamtinvestition beträgt über 500 Millionen Euro.

Der etappenweise Umbau verfolgt mehrere Hauptziele: Die seit Ende 2012 im Bau befindliche neue Zugbildungsanlage wird von Norden, Süden und Osten her angebunden. Im Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 Nürnberg – Berlin (VDE8) wird die Ausbaustrecke Halle/Leipzig–Berlin (VDE Nr. 8.3) durch den Bahnknoten Halle (Salle) auf einer Länge von etwa 9 Kilometern mit der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle verbunden. Im Süden von Halle (Saale) ist bei Ammendorf die etwa 6 Kilometer lange Einbindung der Neubaustrecke in das Bestandsnetz bereits fertig gestellt.

Der gesamte Spurplan wird den heutigen Anforderungen angepasst, d. h. es werden nicht nur 50 Kilometer Gleise und 200 Weichen neu gebaut, auch alle Signale, Weichen und Gleise werden künftig mit elektronischer Stellwerkstechnik gesteuert. Die neue Technik ersetzt 20 alte Stellwerke. Dadurch können mehr Züge mit höherer Geschwindigkeit im Bahnknoten fahren. Die Reisezeit in der Verbindung Nürnberg–Berlin (VDE8) verringert sich sowohl durch die mit hoher Geschwindigkeit befahrbaren Strecken als auch durch einen optimal gestalteten Bahnknoten. Für den Güterverkehr entsteht in Halle (Saale) eine der modernsten Zugbildungsanlagen Europas mit bester Verknüpfung in alle Richtungen.

Quelle: DB regional