Ausstellung über bewegte Geschichte des Peißnitzhauses in Sparkassenfiliale

Dass man mit Engagement und Hartnäckigkeit viel bewegen kann,  das hat der Peißnitzhaus e.V. in den vergangenen Jahren schon bewiesen. Seit  2003 ist der  „Förderverein zur Restaurierung und dauerhaften Nutzung des Kulturhauses Peißnitzinsel“ in Halle aktiv. Jetzt zeigt er in einer Wanderausstellung in der Sparkassenfiliale Mühlweg  in Halle, welche wechselvolle Geschichte die Peißnitzinsel und das kleine Schlösschen bereits hinter sich haben.

Zukünftig, wenn alles restauriert ist, soll aus dem Peißnitzhaus ein Ort der generationsübergreifenden Begegnung und des Voneinanderlernens werden. Auf seiner Webseite informiert der Verein, dass innovative Angebote aus den Bereichen Umweltbildung, Kultur, erlebte Geschichte und bürgerschaftliches Engagement geplant sind. Schon heute geht es rund um das Peißnitzhaus lebendig zu. Familien mit Kindern und andere Gäste verweilen dort, denn ein kleiner Spielplatz und die Möglichkeit, einen Imbiss einzunehmen gibt es bereits  jetzt.

Gestern wurde die Ausstellung in der Sparkassenfiliale Mühlweg eröffnet und Ulrich Möbius und Roland Gebert (Foto v.l.) vom Peißnitzhaus e.V. erläuterten anhand des Modells des Hauses  die weiteren geplanten Bauvorhaben. Die Kollonaden, der Pavillon und das Langhaus wurden schon saniert, eine Grundsicherung ist erfolgt.  Jetzt geht es um den Einzug einer Zwischendecke – der Bauantrag wurde bereits gestellt –  und um die Dachsanierung.  Soll das Dach notdürftig saniert werden, rechnet der Verein mit 25 Euro Kosten pro m², eine vollständige Sanierung kostet ca. 50 Euro pro  m².  Bei 1200 m²  Dachfläche kommen so schon einige Kosten zusammen. Deshalb freut sich der Verein auch immer über Spenden. Übrigens, direkt in der Ausstellung in der Sparkassenfiliale  im Peißnitzhausmodell im Turm befindet sich ein Schlitz, dort können  Besucher der Ausstellung eine Spende für das Peißnitzhaus deponieren.

Gisela Tanner