Ausstellung „Thomas Rug – Transportmeteorit. retrospektiv“ im Kunstforum

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Vom 6. Mai bis zum 22. Juni präsentiert das Kunstforum Halle in der Ausstellung „Thomas Rug – Transportmeteorit. retrospektiv“ Werke des halleschen Grafikers und Hochschullehrers Thomas Rug. Rund 120 Arbeiten beleuchten erstmals umfassend die verschiedenen Facetten seines künstlerischen Schaffens.

„Die Ausstellung gibt ein Bild, das sich aus Linien, Punkten und Flächen zusammensetzt und die Zeichnungen fungieren als autarke Lebensformen in der Anlage einer Gesamttopografie, die nicht zufällig von landschaftlichen Anmutungen durchdrungen ist. Man steht vor ebenso feingliedrigen wie feinsinnigen Kompositionen, die nichts begehren. Sie sind einfach nur, um uns dazu zu bringen, sie mit einem Gefühl, einer Erinnerung, einem Seitenblick aus unserer inneren Bilderwelt zu berühren.“ Dr. Michael Freitag

Thomas Rugs künstlerisches Metier sind Zeichnungen und Druckgrafik. Aus einer Tradition der expressiven, stark symbolisch aufgeladenen Künstlergrafik am Ende der DDR-Zeit kommend, ist es ihm bereits Mitte der 1990er-Jahre gelungen, einen eigenen, unverwechselbaren Stil zu finden, in dem sich reale und surreale Bildwelten miteinander verbinden. Rug ist ein großer Erzähler in Bildform. Seine Zeichnungs- und Grafik-Zyklen sind mit der Detailfülle von Romanen vergleichbar, zugleich durchdringt die meisten Blätter stets auch ein Hauch feiner Poesie.

In der von Dr. Joachim Penzel kuratierten Ausstellung im Kunstforum Halle wird das Gesamtwerk Thomas Rugs in seinen unterschiedlichen Facetten erstmals umfassend mit rund 120 Arbeiten präsentiert. Im Mitteldeutschen Verlag erscheint ein umfangreicher Werkkatalog, der am 6. Juni, um 19.30 Uhr, im Kunstforum Halle präsentiert wird.

Quelle und Foto: Kunstforum Halle