Aussichten – 13. Lange Nacht der Wissenschaften zwischen OP-Roboter und WM-Land Brasilien

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mluAm 4. Juli zur Langen Nacht der Wissenschaften präsentiert die MLU ein Programm, das so umfangreich wie nie zuvor ist. Üüber 350 lehrreiche und unterhaltsame Programmpunkte erwarten die Besucher. Gastgeber sind zum 13. Mal die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg als Organisator gemeinsam mit vielen weiteren Wissenschaftseinrichtungen und der Stadt Halle. Das Programm rund um die Wissenschaft beginnt um 18 Uhr und endet morgens gegen 1 Uhr.

„Die Vielfalt der beteiligten Institutionen, die nicht nachlassende Begeisterung der Akteure, die das umfangreiche Programm auf die Beine stellen, und die seit Jahren ungebremste Neugier der Besucher der Langen Nacht der Wissenschaften zeigen: Nur im Miteinander gelingt es, den Wissenschaftsstandort Halle für alle sichtbar zu machen und weiter voranzubringen“, sagt Rektor Prof. Dr. Udo Sträter.

„Die Lange Nacht der Wissenschaften zeigt eindrucksvoll, wie stark Wissenschaft und Forschung in unserer Stadt vertreten und verankert sind. Die Angebote der Einrichtungen begeistern jedes Jahr tausende Menschen für Wissen und Innovation. Damit ist die Lange Nacht der Wissenschaften ein Aushängeschild für den Hochschul- und Forschungsstandort Halle und die Metropolregion Mitteldeutschland“, so der Oberbürgermeister der Stadt
Halle, Dr. Bernd Wiegand, der in diesem Jahr die Schirmherrschaft über die Lange Nacht der Wissenschaften übernommen hat.

Im Programm finden sich zahlreiche neue Höhepunkte: Im Uniklinikum, Ernst-Grube-Straße 40, können Besucher den OP-Roboter „Da Vinci“  kennenlernen und einen richtigen Rettungshubschrauber besichtigen. Im Diakoniekrankenhaus Halle, Mühlweg 7, lässt sich dagegen ein fünf Meter langes
Lungenmodell direkt begehen. Dem Thema Fußball widmen sich während der Weltmeisterschaft ebenfalls Veranstaltungen: „Bem vindo ao Brasil!“ heißt es in der Zweigbibliothek Geowissenschaften am Von-Seckendorf-Platz 3. Dort wird eine brasilianische Nacht gefeiert – natürlich mit Blick auf die geografische Landeskunde des WM-Gastgebers. Auch die Theologen beschäftigen sich mit dem Thema „Fußball und Religion“. Um 18 Uhr wird in den Franckeschen Stiftungen, Haus 30, über die „Hand Gottes“ und Andachtsräume in Fußballstadien diskutiert.

Passend zum Motto für das Wissenschaftsjahr wurde auch das online unter www.wissenschaftsnacht-halle.de abrufbare Programm 2014 für
die Anzeige auf dem Smartphone fit gemacht: Wer nun ohne gedruckte Ausgabe des Programms am Abend der Langen Nacht unterwegs ist, kann ganz einfach über die Mobilversion seine Highlights finden. Dazu reicht es auch aus, mit dem eigenen mobilen Gerät den QR-Code zu scannen, der auf den
überall verfügbaren Lange Nacht-Plakaten zu finden ist.

Darüber hinaus wird unter dem Hashtag #lndwhalle erstmals all das gebündelt, was über Facebook, Twitter und Instagram zur und über die Lange Nacht der Wissenschaften in Halle öffentlich gepostet wird. Beteiligen kann sich daran jeder – egal ob Besucher, Veranstalter oder Journalist. So kann jeder, der möchte, über sein Handy in Echtzeit mitverfolgen, was in der Stadt passiert. Mitverfolgen kann man dies erstmals auch über eine LED-Wand auf dem
Universitätsplatz.

Auf dem Universitätsplatz gibt es ein attraktives Bühnenprogramm, und das Feuerwerk auf dem Von-Seckendorff-Platz (Campus Heide-Süd) wird diesmal um 22:45 Uhr zum Thema Mathematik gezündet. Das Ziel: Geometrische Formen zu Musik an den Himmel zaubern.

Gedrucktes Programmheft: im Info-Punkt der Universität im Marktschlösschen, Marktplatz 13, und weiteren öffentlichen Punkten aus.

Im Heft und unter www.wissenschaftsnacht-halle.de sind auch die Routen und Abfahrtszeiten der kostenlosen Shuttlebusse verzeichnet, mit denen die Besucher im 15-Minuten-Takt zwischen den Veranstaltungsorten pendeln können. Hilfe bei der Planung des persönlichen Besuchsprogramms bieten auch die neun Themenrouten.

Quelle: MLU