Ausblicke: Hauptbahnhof Halle (Saale) zeigt im September World Press Photo 2018

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Die Deutsche Bahn präsentiert ab August gemeinsam mit den Geschäften in den Bahnhöfen bereits das 13. Jahr in Folge den weltweit größten Wettbewerb für Pressefotografie: World Press Photo 2018. Eine Auswahl der preisgekrönten und bewegenden Fotografien wird vom 04.09. bis 13.09. im Hauptbahnhof Halle (Saale) zu sehen sein. Der Eintritt ist frei!

Das diesjährige Siegerfoto des gesamten World Press Photo Wettbewerbs mit dem Titel „Venezuela Crisis“ brennt sich dem Betrachter wortwörtlich direkt ins Auge. Ein Mann in lodernden Flammen rennt um sein Leben! Der selbst aus Venezuela stammende Fotograf Ronaldo Schemidt fing mit diesem Foto eine erschreckende Szene während der Straßenschlachten in der Hauptstadt Caracas ein. Es zeigt den 28-jährigen Demonstranten José Victor Salazar Balza, der bei der Explosion eines Gastanks von einem Motorroller Feuer fing. Der junge Mann überlebte mit starken Verbrennungen. Die World Press Photo Jury lobte vor allem die Wirkung der Farben, der Dynamik und des Bildaufbaus.

Mehr als 4.500 Fotografen aus 125 Ländern nahmen am 61. World Press Photo Award teil. Eine Jury bestehend aus international anerkannten Experten des Fotojournalismus und der Dokumentarfotografie beurteilte die Bilder. Prämiert wurde jeweils der erste, zweite und dritte Platz in acht verschiedenen Kategorien. Neben Popularität und Anerkennung erhält der Gesamtsieger des Wettbewerbs ein Preisgeld von 10.000 Euro.

Eine prämierte Auswahl aus 73.044 beeindruckenden Fotografien wird außerdem in den folgenden Einkaufsbahnhöfen vorgestellt:

Bahnhof Dresden Neustadt: 18.09. – 27.09.2018
Berlin Hauptbahnhof: 10.10. – 19.10.2018
Frankfurt (Main) Hauptbahnhof: 22.10. – 29.10.2018
Kassel Hauptbahnhof: 01.11. – 11.11.2018

Neu aufgenommen wurde in diesem Jahr erstmalig die Kategorie „Umwelt“ – und das Foto des Kanadiers Neil Aldridge beweist, dass diese Kategorie wichtig und verdient ist. Ein junges weißes Nashorn mit verbundenen Augen wartet darauf, ins Wildreservat Okavangodelta in Botswana gebracht zu werden, um dort vor Wilderern geschützt zu sein. Nashörner werden noch immer für ihre Hörner gejagt und gelten daher vom Aussterben bedroht. Insbesondere in der traditionellen chinesischen Medizin ist das Horn sehr begehrt.

 

Quelle: UGW Communication GmbH

 

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