Aufruf zur Mitmachaktion „Zeigt uns Euer Bild von Händel“

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Die Stiftung Händel-Haus startete am 12. Januar gemeinsam mit dem Verein „sichtbar – zeitgenössische Kunst e. V.“ und in Kooperation mit der Stadt Halle (Saale) einen Aufruf zu einer ungewöhnlichen Mitmachaktion.

Clemens Birnbaum, Direktor der Stiftung Händel-Haus und Intendant der Händel-Festspiele, freut sich: „Wir rufen die Bürger und Gäste der Stadt dazu auf, uns ihr persönliches Händel-Bild zu gestalten, das dann in verschiedenen Ausstellungen und auf einer eigenen Internetpräsentation gezeigt wird. Jedes Bild ist uns willkommen. Ich freue mich über viele kreative Händel-Bilder.“

Georg Friedrich Händel ist der meist porträtierte Komponist seiner Zeit. Schon im 18. und 19. Jahrhundert dienten alte Vorlagen dazu, neue Porträts zu gestalten. Bis heute inspiriert er Menschen, neue Bildnisse von ihm zu fertigen. Mit unserer Aktion laden wir nun alle dazu ein, ebenfalls als Künstler aktiv zu werden und uns ihr Händel-Bild zu präsentieren. Dafür braucht es keine künstlerische Ausbildung. Vier verschiedene Postkartenmotive mit Umriss- bzw. Ausmal-Porträts können in allen Techniken kreativ gestaltet werden. Es gibt keine Vorgaben. Die Vorlagen für die Postkarten sind ältere Porträts, die sich in der Sammlung der Stiftung Händel-Haus befinden und die eigens für die Porträt-Aktion von den halleschen Künstlern Rebecca Rauschhardt und Björn Hermann vom Verein „sichtbar – zeitgenössische Kunst im Rahmen der Händel-Festspiele“ erarbeitet wurden. Hier ist Ideenreichtum gefragt: Malen, Zeichnen, Collagieren oder doch eine ganz persönliche eigene Variation – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch wer die Vorlagen nicht nutzen möchte und ein ganz eigenständiges Händel-Bild schaffen möchte, ist herzlich willkommen, uns dieses zur Verfügung zu stellen.

Die Postkarten-Vorlagen liegen an verschiedenen Orten in Halle wie im Ratshof, in der Tourist-Information im Marktschlösschen, in den Stadtteilbüros Süd, Ost und Nord sowie im Museum Händel-Haus aus. An diesen Stellen können alle entstandenen Händel-Bilder bis 7. April 2017 auch wieder abgegeben werden. Auf einer eigens eingerichteten Internetpräsentation unter www.echt-oder-fake.de, die vom AV-Studio Kommunikationsmedien GmbH Halle erstellt wurde, können die vier Postkartenvorlagen zu Beginn der nächsten Woche heruntergeladen und gestaltet wieder zurückgesandt werden.

Die eingegangenen Porträts werden öffentlich in drei verschiedenen Ausstellungen gezeigt. Zum einen werden einige Händel-Bilder in der Jahresausstellung der Stiftung Händel-Haus „Echt oder Fake? – Bei uns ist alles original“, die am 24. Februar 2017 eröffnet wird, ausgestellt. Am selben Tag (24. Februar 2017) wird auf der Homepage www.echt-oder-fake.de eine Internet-Porträt-Ausstellung freigeschaltet, die in der Folge regelmäßig mit neuen Exponaten aktualisiert wird. Schließlich wird eine große Auswahl der gestalteten Postkarten-Porträts im Ratshof Ende Mai und Juni 2017 während der Händel-Festspiele im Rahmen der Aktion „sichtbar – Zeitgenössische Kunst“ gezeigt.

Das Projekt ist eine Kooperation von „sichtbar – zeitgenössische Kunst e. V.“, der Stadt Halle (Saale) und der Stiftung Händel-Haus.

 

Quelle: Stiftung Händelhaus