Am 4. Mai on Tour zur Museumsnacht in Halle und Leipzig

Moritzburg Halle am Abend ©sr-gt
Moritzburg Halle am Abend ©sr-gt
Moritzburg Halle am Abend ©sr-gt

Die Museumsnacht hält in Halle und Leipzig unter dem Motto „Jagdfieber“  wieder so manche Überraschung bereit. Wir haben einige Vorschläge in Halle, z.B im Hallorenmuseum, in den Franckeschen Stiftungen, im Stadtarchiv,  im Hallorenmuseum und in der Sttiftung Moritzburg zusammengestellt. Das gesamte Programm ist auf der Internetseite Museumsnacht Halle Leipzig  zu finden. Übrigens öffnet in diesem Jahr zum ersten Mal auch das Genscherhaus.

Hier unsere Tipps, einfach anklicken:

Kunstmuseum Moritzburg  mehr erfahren  – im Hallorenmuseum mehr erfahren – Franckesche Stiftungen mehr erfahren – Stadtarchiv mehr erfahren

– die Havag unterstützt die Aktion mit Bussen und Bahnen  mehr erfahren

Moritzburg – Von Russland nach Papua-Neuguinea – auf den Spuren der Expedition Emil Noldes in die Südsee

Das Programm des Kunstmuseums in der Moritzburg am 4. Mai 2013 ist der Reise des Malers Emil Noldes zu fremden Kulturen gewidmet.

Das Angebot richtet sich an Besucher aller Altersgruppen und beginnt ab 18 Uhr mit Veranstaltungen für Kinder, die sich auf Spurensuche in die Welt der Masken, Geister und tropischen Fische der Südsee begeben möchten.

Musiker aus Afrika sorgen für Stimmung im Hof der Moritzburg. Von 20 bis 24 Uhr bringen sie mit Kora, Calebasse, Achsel Trommel, Castagnetten und Gesang den Rhythmus des fernen Kontinents zu den Besuchern der Museumsnacht.

Eine Dia-Show „Unterwegs in West-Guinea“ des halleschen Fotografen Jörg Bochow nimmt Reisefreudige mit in eine für viele noch unbekannte Welt.

Um 19 Uhr und 21 Uhr lädt DrumCircle Menschen jeden Alters zum Trommeln auf dem Burghof der Moritzburg ein. Eine musikalische Vorbildung ist dafür nicht notwendig. Im Mittelpunkt stehen gemeinschaftliches Erlebnis oder auch nur Spaß an Musik. Die Instrumente werden gestellt.

Kurzführungen in der Sonderausstellung „Emil Nolde. Farben heiß und heilig“ stehen um 19 Uhr, 20 Uhr und 21 Uhr auf dem Programm.

Die Schönheit und Faszination der Feuerkunst ist um 22.30 Uhr zu erleben, dargeboten von den Feuerträumern aus Halle (Saale).

Wie in den vergangenen Jahren sind auch diesmal die „hAlle leuchten“ wieder zu Gast in der Moritzburg. Die Designer-Absolventen der Burg Giebichenstein präsentieren und verkaufen ihre außergewöhnlichen Produkte wie Keramik, Porzellan, Textilien, Leuchten u.v.a.m..

Die gastronomische Versorgung mit Grill und Getränkeständen auf dem Burghof übernimmt das Team des MoritzKunstCafés.

Das komplette Programm gibt es im Internet unter www.kunstmuseum-moritzburg.de.

Hallorenmuseum

Zur Museumsnacht am 4. Mai können sich die Besucher des Technischen Halloren- und Salinemuseum in Halle auf die Jagd nach dem weißen Gold begeben. Bekanntermaßen war die Geschichte der Stadt Halle über Jahrhunderte hinweg eng mit der Salzgewinnung verbunden. Das Salinemuseum widmet sich dieser Tradition, sie wird von den Nachfahren der einstigen Salzarbeiter, den „Halloren“, lebendig vermittelt. Mit der Siedesalzgewinnung an der großen Siedepfanne wird im Museum der jahrhundertealten Geschichte und Tradition der Salzwirker-Brüderschaft erinnert. Außerdem können die Besucher die neue Sonderschau „200 Jahre Befreiungskriege“ besichtigen.

18:00 – 24:00

Schausieden der Halloren

Mit einer funktionstüchtigen Produktionsanlage, bestehend aus Siedepfanne, Trockenpfanne und Abfülleinrichtung, demonstrieren die Halloren auf lebendige Weise die Salzherstellung einer Pfannensaline. Das hergestellte Salz kann auch gekauft werden.

18:00 – 24:00

Sonderschau „200 Jahre Befreiungskriege“

Im Frühjahr 1813, im Vorfeld der Völkerschlacht, war die Hohe Brücke an der Saline Ort eines Kanonengefechts zwischen preußischen und französischen Truppen. Zeugnisse aus dieser Zeit berichten in einer thematischen Sonderschau über diese Ereignisse.

 

Programm der Franckeschen Stiftungen zur Museumsnacht am 4. Mai 2013, 18.00-1.00 Uhr

Die Museumsnacht zählt jährlich zu den Höhepunkten im Kulturprogramm der Franckeschen Stiftungen. Im 350. Geburtsjahr August Hermann Franckes stehen die aufwändigen Illuminationen und Installationen im Freylinghausen-Saal in engem Kontext zu seinen inneren Gewissheiten und bahnbrechenden Ideen. Der Leipziger Licht- und Tondesigner Bernd Gengelbach wird über 30 Projektoren und mehrere hundert Meter Kabel zum Einsatz bringen, um die jeweils über 300 qm großen Projektionsflächen des historischen Saals in ein rhythmisches Spiel von Musik und Motiven zu versetzen.

Im Lindenhof erfüllen dezente Musik und stimmungsvolles Licht die Mainacht. Eine Lounge am Francke-Denkmal lädt mit stilvollen Getränken dazu ein, innezuhalten und tief in die einzigartige Atmosphäre der Schulstadt einzutauchen.

Das Programm im Überblick:

20.00- 1.00 Uhr

Unendlich strahlend: Das Hallesche Waisenhaus

Licht- und Klanginstallation im Freylinghausen-Saal

Die farbenprächtige Illumination des großen Saales setzt in Szene, wie Francke selbst sein Werk inszenierte: mit Adlern, die in den Himmel steigen oder dem Sämann, der Gottes Samen sät. Atmosphärisch untermalt mit beschwingten Lieder des Pietismus.

18.30 | 19.30 | 20.30 | 21.30 Uhr

Die Welt verändern: Ein Lebenswerk um 1700

Kurzführungen in der Jubiläumsausstellung

Ein Panorama der Epochenwende um 1700: die Jubiläumsschau zum 350. Geburtstag August Hermann Franckes (1663-1727) erzählt erstmals, woraus Francke die Tatkraft für sein beeindruckendes Lebenswerk schöpfte.

18.30 | 19.30 | 20.30 | 21.30 | 22.30 Uhr

Franckes Bibliothek

stündlich Kurzführungen

Über den historischen Lindenhof gelangt der Besucher zum ältesten erhaltenen profanen Bibliotheksgebäude Deutschlands. Wie in einem Theater ruhen hier die Bücher in den marmorierten Regalen der Kulissenbibliothek und geben einen authentischen Einblick in die faszinierende Bücherwelt des 18. Jahrhunderts.

19.00 | 20.00 | 21.00 | 22.00 | 23.00 Uhr

Franckes Wunderkammer

stündlich Kurzführungen

Im Dachgeschoss des historischen Waisenhauses öffnet die Wunderkammer ihre Türen. Ursprünglich für den Unterricht angelegt, gehört sie zu den wenigen noch erhaltenen Vorläufern des modernen Museums und gilt als einzige vollständig erhaltene Kuriositätenkammer Europas, die 3000 Naturalien und Artefakte aus aller Welt beherbergt.

18.00- 1.00 Uhr

Franckes Talente

Audioführungen

Im Wohnhaus des Stifters verbergen sich hinter einer digitalen Porträtgalerie bekannte Persönlichkeiten, die von Franckes beeindruckenden Talenten berichten. Neben Ulrich Wickert, Hans-Dietrich Genscher und anderen erzählt hier auch Ralph Caspers für Kinder, wie Francke aus einer kleinen Spende seine Schulstadt aufgebaut und seine bahnbrechenden Ideen in die Welt getragen hat.

20.00- 0.00 Uhr

Für Leib und Seele

Musik und Gastronomie im Lindenhof

Eine Lounge im stimmungsvoll illuminierten Lindenhof ist erfüllt von leisen pietistischen Klängen und lädt bei kulinarischen Kostproben zum Verweilen ein.

Karikatur-Ausstellung im Stadtarchiv
Im Rahmen der Museumsnacht eröffnet das Stadtarchiv, Rathausstraße 1, die
Ausstellung „Karikaturen aus der Zeit der napoleonischen Zeit“ am Sonnabend, dem
4. Mai 2013, um 18 Uhr. Das Stadtarchiv Halle präsentiert seinen Besuchern im 200.
Jahr der Völkerschlacht bei Leipzig eine kleine Sammlung europäischer Karikatur-
Einzelblätter der Napoleon-Zeit. Die wertvollen Originale nehmen Bezug auf die
gesellschaftlichen, politischen und militärischen Gegebenheiten in dieser bewegten
Zeit. Die Mehrzahl der kolorierten Kupferstiche stammt von Gaudissart. Der
Karikaturenzeichner und Radierer war im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts in Paris
tätig und verwendete das Pseudonym „G. de Cari“.
Die unterhaltsamen Zeitzeugnisse ermöglichen dem Betrachter einen lebendigen
Einblick in die Zeit des europäischen Kräfteringens zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Die Karikaturen stammen aus Privatbesitz und sind in der deutschen Forschungs- und
Ausstellungslandschaft neu. Sie wurden weder in den beiden Napoleon-Karikaturen-
Ausstellungen in Berlin 2006 noch in der großen Rovinskij-Sammlung Halles gezeigt.
Die Ausstellung ist geöffnet bis Donnerstag, dem 28. November 2013, zu den
Geschäftszeiten des Stadtarchivs: montags in der Zeit von 10 bis 15 Uhr, dienstags
bis donnerstags in der Zeit von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei


Mit Bussen und Bahnen

Mai 2013 – Bei der 5. gemeinsamen Museumsnacht in Halle und Leipzig am 4. Mai bricht in diesem Jahr das „Jagdfieber“ aus. Auch die HAVAG ist wieder dabei. Zwischen 17:30 und 01:30 Uhr richtet das Verkehrsunternehmen für alle kulturhungrigen Besucher zusätzlich zwei Busshuttle „Museumsnacht“ im 30-Minuten-Takt ein. Die Eintrittskarten für alle 76 teilnehmenden Museen, Galerien, Sammlungen und Gedenkstätten sind wie gewohnt zeitgleich Bus- und Bahntickets. Dies gilt für die öffentlichen Nahverkehrsmittel und Sonderlinien in beiden Städten sowie für den Regionalverkehr zwischen Leipzig und Halle.

Der Busshuttle 1 beginnt seine Fahrtroute am Zentralen Omnibusbahnhof (Bussteig 7/8), fährt dann über die Delitzscher Straße, Freiimfelder Straße, Berliner Straße, Paracelsusstraße, Ludwig-Wucherer-Straße, Reileck, Richard-Wagner-Straße, Große Brunnenstraße bis zur Burg Giebichenstein. Im Straßenbahnhof Seebener Straße wendet der Bus und fährt zurück über Burg Giebichenstein, Kröllwitzer Brücke, Talstraße, Ernst-Grube-Straße, Weinbergweg, Walter-Hülse-Straße, Blücherstraße, Gimritzer Damm, Rennbahnkreuz, Mansfelder Straße, Hallorenring, Talamtstraße, Oleariusstraße, Salzgrafenstraße, Hallorenring, Glauchaer Platz, Franckeplatz, Franckestraße bis zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB).

Die Fahrtroute des Busshuttle 2 führt vom Zentralen Omnibusbahnhof (Bussteig 7/8), über den Riebeckplatz, Franckestraße, Franckeplatz, Glauchaer Platz, Hallorenring, Talamtstraße, Oleariusstraße, Salzgrafenstraße, Hallorenring, Mansfelder Straße, An der Schwemme, Magistrale, Rennbahnkreuz, Gimritzer Damm, Blücherstraße, Walter-Hülse-Straße, Weinbergweg, Kreuzvorwerk, Dölauer Straße, Kröllwitzer Straße bis zur Burg Giebichenstein. Im Straßenbahnhof Seebener Straße wendet der Bus und fährt zurück über Burg Giebichenstein, Burgstraße, Neuwer, Moritzburgring, Universitätsring, Hansering, Am Leipziger Turm, Franckestraße bis zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB).

Die HAVAG richtet zusätzliche Haltestellen für den Busshuttle ein: am Wasserturm-Nord (Ecke Paracelsusstraße), im Moritzburgring (Höhe Friedemann-Bach-Platz), am Hansering (hinter der Einmündung Rathausstraße), in der Walter-Hülse-Straße (in beiden Richtungen) und eingangs der Ernst-Grube-Straße (hinter der Einmündung Talstraße).

Eintrittskarten gibt es für 8 Euro und ermäßigt für 6 bzw. 4 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahren erhalten kostenfreien Eintritt und können auch die Verkehrsmittel kostenfrei nutzen, sofern sie sich in Begleitung eines Erwachsenen befinden, auf dessen Eintrittskarte die Anzahl der mitreisenden Kinder/Jugendlichen eingetragen ist. Die Fahrtberechtigung gilt in der Museumsnacht von Samstag, 16 Uhr, bis Sonntag, 3 Uhr, in den Tarifzonen 210, 225, 163, 162, 110 inklusive der extra eingesetzten Sonderlinien in der Zeit vom 4.5.2013, 16 Uhr bis 5.5.2013, 3 Uhr.