Am 10. November ist der 13. Tag der hallischen Stadtgeschichte

Nicht nur Wissenschaftler, sondern alle stadtgeschichtlich Interessierten sind eingeladen, sich am kommenden Sonnabend  im Stadtarchiv, Rathausstraße 1, ab 10 Uhr wieder über ein Thema, das für die Entwicklung der Stadt Halle bedeutsam ist, zu informieren. In diesem Jahr geht es um  „Kirche in der Zeitenwende. Die Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle in Spätmittelalter und Reformationszeit“. „Wir freuen und über jeden, der hereinspaziert“ betont  Dr. Andrea Thiele vom Verein für hallische Stadtgeschichte.

Eingeladen haben eben dieser Verein und die Stadt Halle. Im Vorfeld gaben (Foto v.l.n.r.) Joanna Hengstenberg vom Mitteldeutschen Verlag, Dr. Franz Jäger, Kurator für Hallesche Stadtgeschichte, Stadtarchivar Ralf Jacob und Dr. Andrea Thiele eine Einführung in die Veranstaltung. Die einstige Marienkirche und jetzige Marktkirche hat eine bewegte Geschichte hinter sich, vielfältige Umbauten prägten ihre Entwicklung abhängig von den historischen Bedingungen.

Zwischen 10.00 und 17.00 Uhr geht es beim Tag der hallischen Stadtgeschichte u.a.  um „Geschichte und Stellung der Pfarrkirchen St. Marien und St. Gertrud im mittelalterlichen Halle, „Der Umbau von St. Marien im 14. Jh. und die mitteldeutschen Chorfassaden“, “ Die Marktkirche im frühen 16. Jh. und ihre Neuordnung durch die Reformation“, „Das Gestühl der Marktkirche zu Halle“ und um „Die Stellung der Marktkirche und ihrer Geistlichen nach Einführung der Reformation“. Es können auch einzelne Vorträge besucht werden.  Der Eintritt für die gesamte Veranstaltung ist frei.

Joanna Hengstenberg vom Mitteldeutschen Verlag Halle freute sich über die bewährte Zusammenarbeit mit dem Verein für hallische Stadtgeschichte und betonte, dass dies auch eine Sache des „Verlagsstolzes“ sei. In diesem Jahr erscheint im Rahmen der Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte im Verlag das Werk „Halle im Licht und Schatten Magdeburgs“, eine Aufarbeitung der Thematik vom Tag der Stadtgeschichte 2011, nun schon  der 19. Band dieser Reihe.

Stadtarchivar Ralf Jacob wies auf das Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte 2012 hin, herausgegeben vom Verlag Janos Stecovics. Die Reihe erscheint seit dem Jahr 2003 und befasst sich in diesem Jahr u.a. mit der Rolle Graf Luckners im Nationalsozialismus und mit dem hallischen Bankier Heinrich Franz Lehmann als Mäzen.

13. Tag der hallischen Stadtgeschichte
Stadtarchiv, Rathausstraße 1
Sonnabend, dem 10. November 2012, ab 10 Uhr
„Kirche in der Zeitenwende. Die Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle in Spätmittelalter und Reformationszeit“.

Gisela Tanner www.tannertext.de

Mehr Informationen zum Programm: http://www.stadtgeschichte-halle.de/