Äußerst positive Bilanz des Kunstmuseums Moritzburg

Das Kunstmuseum kann zufrieden auf das Jahr 2016 blicken. Mit einer Steigerung der Besucherzahl um 58 Prozent waren im Jahr 2016 mehr als 75.000 Besucher im Museum:

Das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2016 zurück und bedankt sich bei 75.236 Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse am Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt. Damit hat das Museum seine Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr um 58 Prozent gesteigert.

Das Museum präsentierte 2016 sechs Sonderausstellungen: „Magie des Augenblicks. Van Gogh, Cézanne, Bonnard, Vallotton. Meisterwerke aus der Sammlung Hahnloser-Bühler“, begleitet von „Eine Révolution Véritable. Meisterwerke der Art Nouveau und ArtDeco aus der Sammlung Kunsthandwerk des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale), „Lyonel Feininger: Paris 1912. Die Rückkehr eines verlorenen Gemäldes“, „Inspiration des Fremden. Die Brücke-Maler und die außereuropäische Kunst“, „Gewebte Träume. Der Bildteppich in Mitteldeutschland. Reflexionen auf Jean Lurçat“ und „Wasja Götze. Inmitten – am Rande. Malerei und Anderes“ begeisterten die Gäste des Hauses. Am erfolgreichsten war die „Magie des Augenblicks“ mit knapp 50.000 Besuchern. Sie war im Frühjahr und Sommer 2016 ein Magnet in der sachsen-anhaltischen Kulturlandschaft und sorgte auch über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus für Aufmerksamkeit. Insgesamt wurden 18 Präsentationen aus den Sammlungsbeständen und Sonderausstellungen realisiert.

Mit regionalen Themen beschäftigten sich Expositionen zu den Jubiläen100 Jahre Leuna und 80 Jahre Buna. Zahlreiche Kooperationen, so mit der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, dem BBK Sachsen-Anhalt, der Werkleitz Gesellschaft, dem Kunstverein “Talstrasse“ e. V., den Bühnen Halle oder den Radio Revolten, dem Internationalen Festival für Radiokunst, machten das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) zu einem Ort für ein lebendiges genre- und spartenübergreifendes Kunst- und Kulturerleben. Mit der Ausstellung „Lyonel Feininger. Paris 1912. Die Rückkehr eines verlorenen Gemäldes“ war das Kunstmuseum zudem am großen Verbundprojekt „Große Pläne! Die angewandte Moderne in Sachsen-Anhalt 1919–1933“, initiiert von der Stiftung Bauhaus Dessau, beteiligt.

Dass das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) ein starker Anziehungspunkt im kulturellen und bildungsrelevanten Gefüge der Stadt und der Region ist, belegen folgende Zahlen eindrucksvoll: 2016 gab es 1.600 Führungen durch die Ausstellungen. 4.400 Schülerinnen und Schüler sowie über 1.000 Kita-Kinder wurden durch die Pädagoginnen und Pädagogen des Hauses mit Kunstwerken und dem Museum vertraut gemacht.

„2016 war für das Museum ein höchst erfolgreiches Jahr, in dem wir unser Profil weiter schärfen und unsere Popularität deutlich steigern konnten. Nach der so erfolgreichen Ausstellung ‚Magie des Augenblicks’ bereiten wir aktuell das Highlight 2017 vor: die weltweit erste gemeinsame Schau zum Werk der beiden Expressionisten Alexej von Jawlensky und Georges Rouault. Darüber hinaus bereiten wir für den Sommer die Neugestaltung unserer Dauerausstellung zur Kunst der Moderne vor. Auch 2017 warten wir wieder mit zahlreichen interessanten Projekten auf.“, so Thomas Bauer-Friedrich, Direktor des Kunstmuseums Moritzburg Halle (Saale).

Noch bis einschließlich 24. Februar 2017 hat das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) zur Durchführung der alljährlichen Wartungsarbeiten geschlossen und laufen die Vorbereitungen für die nächsten Ausstellungen. Ab dem 19. März 2017 präsentiert das Museum die große Schau „Alexej von Jawlensky | Georges Rouault. Sehen mit geschlossenen Augen“.

 

Quelle: Kunstmuseum Moritzburg

 

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