Absolventen der Burg erhalten Sächsischen Design-Preis

Am 25. Oktober 2012 wurden in Leipzig die Auszeichnungen zum „Sächsischen Staatspreis für Design 2012“ im Rahmen der Messe „Designers‘ Open“ vergeben. Insgesamt wurden 15 Preise und Anerkennungen  in den Kategorien Produktdesign, Kommunikationsdesign und Nachwuchsdesign sowie der Sonderpreis „Neue Mobilität“ vergeben. Drei Studierende der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wurden in der Kategorie Nachwuchsdesign für ihre Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

1. Preis für Katharina Jebsen

Katharina Jebsen erhielt den mit 7.000 Euro dotieren Preis für ihre Bachelor-Arbeit (2012) im Fachbereich Design, Studienrichtung Textil: „Das Prinzip Höhle“ ist eine umweltverträgliche Kollektion von Bekleidungstextilien für Erwachsene und Kinder beiderlei Geschlechts. „Mein Wunsch ist es“ so Katharina Jebsen, „dass die Stoffe zu Lieblingsstücken werden, die gestalterisch und praktisch langlebig sind und nicht den kurzen modischen Wechseln unterliegen“.

3. Preis für Carsten Langner und Karsten Pingler

Carsten Langner und Karsten Pingler erhielten den mit 3.000 Euro dotierten Preis für ihre Katamaran-Studie „raya – water camping“, die als Diplomarbeit im Studiengang Industriedesign 2010 entstand. „Raya“  ist ein als Mietobjekt konzipiertes Boot, das mit Hilfe seines muskelkraftbasierten Flossenantriebs zwei Personen umweltfreundliches Reisen auf Binnengewässern ermöglicht. Ein bootseigenes Zelt erlaubt zudem das Übernachten an Bord.

Anerkennung für Uta Tischendorf

Die mit 500 Euro dotierte Anerkennung erhielt Uta Tischendorf für ihre Bachelor-Arbeit „Alltagsrituale: Faltzeit-Haltzeit“ (2010) und ihre Master-Arbeit „Farbwesen oder Das Wesen der Farbe“ (2012) – beides im Fachbereich Design, Studienrichtung Textil. „Alltagsrituale – Faltzeit-Haltzeit„ basiert auf einer technischen Neuentwicklung im Bereich des textilen Gestricks, die in Kooperation mit dem Audax Textielmuseum Tilburg in den Niederlanden entwickelt wurde. Die Arbeit basiert auf der Idee, eine textile, bewegliche Verhüllung für den menschlichen Körper zu schaffen. Das Masterprojekt „Farbwesen oder Das Wesen der Farbe“ thematisiert Mutation und Selektion als Eckpfeiler stetiger Veränderung. Mimese, Aposematismus und Mimikry sind drei unterschiedliche Formen der Mutation. Ihr gemeinsamer Nenner, der zugleich den größten Unterschied bildet, ist die Farbigkeit und dieser ist wiederum der selektierende Parameter, der sie in ihrer Umgebung überleben lässt.

Quelle und Foto: Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Foto: 3. Preis für Carsten Langner und Karsten Pingler: Katamaran-Studie „raya – water camping“