78-stündige Vollsperrung des Knotens Halle für den Zugverkehr vom 31. Juli bis 4. August

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Die Baumaßnahmen zur grundlegenden Erneuerung der Schieneninfrastruktur  im Eisenbahnknoten Halle schreitenzügig voran, so informiert die DB. Da die Bauarbeiten im Bahnknoten Halle  in eine neue Etappe gehen, ist der hallesche  Hauptbahnhof 78 Stunden für den Zugverkehr gesperrt, im Zeitraum vom 31. Juli, 22 Uhr, bis 4. August, 4 Uhr. In dieser Zeit erfolgen umfangreiche Arbeiten an den Gleisen, an der Oberleitung und an der Leit- und Sicherungstechnik, um einen Teil der bereits erneuerten Infrastruktur und ein weiteres Baufeld in Betrieb zu nehmen. Für Reisende wird für die Züge des Fern-, S-Bahn- und Regionalverkehrs ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Verkaufs- und Dienstleistungseinrichtungen im halleschen Hauptbahnhof sind für die Besucher geöffnet.
In  dieser Zeit wird in der Nord-Südausdehnung an mehreren Stellen intensiv gearbeitet. Es werden Schienen gewechselt, Gleisstopfarbeiten ausgeführt sowie Weichen eingebaut und mit der Stellwerkstechnik verbunden, so die DB weiter.  Es wird neue Oberleitung gespannt, Bodenaushub abgefahren und mit dem Rückbau von nicht mehr benötigten Stellwerken und Oberleitungsmasten  begonnen. Gleichzeitig werden Kabelkanäle ausgehoben, Fundamente für Oberleitungsmasten gegründet, Signale aufgestellt und Weichenheizungen angeschlossen. Um die fertiggestellten Gleis- und Weichenverbindungen nutzen zu können, muss die Leit- und Sicherungstechnik angepasst, auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft und abgenommen werden.

Wie die DB weiter informiert, ist der etappenweise Umbau der teilweise 100 Jahre alten Anlagen notwendig, um nicht den gesamten Eisenbahnknoten über Wochen und Monate zu sperren. So wird die gesamte Gleislage abschnittsweise an die künftigen Anforderungen des modernen Bahnverkehrs angepasst. Insgesamt werden 50 Kilometer Gleise und 200 Weichen neu gebaut, alle Signale und Weichen werden künftig mit elektronischer Stellwerkstechnik gesteuert. Die Reisezeit in der Verbindung München–Nürnberg–Erfurt–Halle (Saale)–Berlin (VDE 8) verringert sich sowohl durch einen optimal gestalteten Bahnknoten als auch durch die mit hoher Geschwindigkeit befahrbaren Strecken. Durch den Bahnknoten Halle wird die Ausbaustrecke Berlin–Halle/Leipzig (VDE 8.3) auf einer Länge von etwa 9 Kilometern mit der Neubaustrecke Halle/Leipzig–Erfurt (VDE 8.2) verbunden.

Quelle: Deutsche Bahn

 

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