5. Klassik-Picknick am 6. Juli auf der Peißnitz

(c) tannertext
(c) tannertext
(c) tannertext

Das ist eine erfreuliche Nachricht: Trotz der Folgen des Hochwassers ist es unter großen Anstrengungen der Stadt Halle und der Veranstalter des Klassik-Picknicks gelungen, das 5. Klassik-Picknick am kommenden Samstag mit der Staatskapelle Halle und seinen Solisten, wie geplant, auf der halleschen Peißnitz stattfinden zu lassen. Um 13.30 Uhr wird der Veranstaltungsort geöffnet, ab 14.30 Uhr spiel die Leipziger Band „LAZYLECTRIC“ und ab 16 Uhr beginnt die Staatskapelle ihr Konzert. Auch das Wetter – so haben die Veranstalter erfahren – scheint seinen Beitrag mit „geplanten“ 24 Grad (Sonnenschutz nicht vergessen!)und geringer Regenwahrscheinlichkeit zu leisten, so dass dem Musikgenuss und dem Gaumenschmaus nichts im Wege steht.

Es gibt kostengünstige Gruppentickets für 5 oder auch diesmal erstmals für 10 Personen für Freunde, Familie und Gäste, aber auch Einzeltickets. Das Klassik – Picknick ist auch eine gute Möglichkeit für junge Leute oder Klassik-Neulinge das Thema „Klassik – Konzert“ kennen zu lernen. Für die Freunde der Staatskapelle ist es ein „muss“, denn – mit diesem Konzert verabschiedet sich die Staatskapelle in Halle tatsächlich in die Sommerpause.

Tickets gibt es über die Theaterkasse, TiM-Ticket und alle CTS-Eventim Vorverkaufsstellen & MZ-ServiceCenter in der Region. Vorbestellungen für die Tageskasse unter www.cultour-buero-herden.de

Zu diesem Event kann man Musik unter freiem Himmel genießen, aber auch für dazugehörige Speisen und Getränke selbst sorgen. Schon die individuellen Vorbereitungen, die viele Besuchergruppen gemeinsam gestalten, sind ein Erlebnis für sich. Es entsteht der Eindruck, dass man in lockerer Art und Weise einen kleinen Wettbewerb um das schönste Ambiente oder auch das formvollendete Kostüm führt.

Zum Programm:

In diesem Jahr dirigiert Kapellmeister Robbert van Steijn die Staatskapelle Halle.

Eröffnet wird das Konzert passend zur Jahreszeit mit dem wichtigsten Werk des schwedischen Nationalkomponisten Hugo Alfvén – Schwedische Rhapsodie „Midsommarvaka“ (übersetzt „Mittsommerwache“).
Es folgt mit „Solveig’s Lied“ eines der schönsten Lieder des norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Solistin ist die Sopranistin Katja Stuber.
Stimmungsvoll die anschließenden „Polowetzer Tänze“. Die durch Orientalismen geprägten Polowetzer Tänze sind vier Tänze aus der Oper Fürst Igor von Alexander Borodin in der Orchesterfassung (Polowetzern – das Turkvolk der Kyptschaken).
Weitere Werke sind das stimmungsvolle Adagio aus Aram Khatchaturians Spartacus und das durch die Einbeziehung eines untypischen Orchesterinstrumentes spritzig filigrane Werk „Concertino für Marimba und Orchester“ des in Italien geborenen amerikanischen Komponisten Paul Creston. Die Marimba wird von Ivo Nitschke gespielt.
Den Abschluss bildet George Gershwin Meisterwerk aus dem Jahr 1928 „An American in Paris“, in der Gershwin die Eindrücke seines eigenen Aufenthalts in Paris musikalisch ausmalt. Das Stück wurde als Auftragskomposition für die New Yorker Philharmoniker verfasst. Es ist für ein Sinfonieorchesters geschrieben, erweitert um einige Effektinstrumente wie Hupen von Pariser Taxis, die Gershwin extra aus Frankreich mitbrachte.
Das danach eine Zugabe obligatorisch sein müsste, erscheint klar. Diese Zugabe wird mit Aram Khatchaturian Säbeltanz das Publikum von der Picknickdecke emporreißen.

Quelle: cultour-buero-herden