30. Todestag Philippe Mariotti – Kranzniederlegung am Mariotti-Denkmal

mariotti-denkmalGestern vor 30 Jahren, am 22. März 1984 wurde der französische Angehörige der Militärverbindungsmission Philippe Mariotti als Fahrer bei einer Blockierungsmaßnahme von Angehörigen des Ministerium für Staatssicherheit und der 11. motorisierte Schützendivision getötet.

Ziel der Aufklärungsfahrt war die Beobachtung der in der Otto-Brosowski-Kaserne stationierten 11. motorisierte Schützendivision der NVA, die im März 1984 eine Übung mit polnischen und sowjetischen Streitkräften abhalten sollte. Das Missionsfahrzeug wurde nach einem im Vorfeld detailliert ausgearbeiteten Plan gerammt.

Um einer drohenden Blockierung zu entgehen, versuchte Mariotti, dem auf der Straßenmitte entgegenkommenden NVA-LKW seitlich auszuweichen. Die in letzter Sekunde eingesetzte Vollbremsung erfolgte zu spät, der französische Wagen rutschte unter die Stoßstange des NVA-Blockierungsfahrzeuges und Mariotti starb sofort. Der Touroffizier Staub wurde schwer, der Unteroffizier Blancheton leicht verletzt, die Tourausrüstung teilweise entwendet.

Die französische Armee und Stadt Halle gedachten des Todes-Tages mit einer Kranzniederlegung am Mariotti-Denkmal.

Weitere Infos unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Mariotti-Denkmal